Ein erfülltes Israel-Wochenende liegt hinter uns mit spannenden Hintergrundinfos zu Israel, geistlichen Themen und beduinischer Gemütlichkeit. Erfahre mehr.

Ein Bericht vom Israel-Wochenende

Daniel Müller, Busfahrer Shraga und Dany Walter lachen zusammen in die Kamera

Daniel, Busfahrer Shraga und Dany Walter

Unser Reiseführer Dany Walter und sein treuer Freund, unser Busfahrer Shraga kamen Ende Januar extra zum Israel-Wochenende 2018 ins Missionswerk angereist, um uns aus dem Heiligen Land zu berichten. Dabei brachten sie uns nicht nur ihre Erfahrungen, sondern auch die überaus große Gastfreundschaft ihrer Kultur näher. Mit besonderen Gewürzen bereiteten sie Kaffee und Tee eigens so zu, wie ihn die Beduinen trinken und erwiesen uns damit Ehre und ihre Nächstenliebe, wie sie schon bei den Beduinen aus der Zeit Abrahams zu finden waren.

Die Bibel wird real

Thematisch spielte Gideon (Richter 6–8) an diesem Wochenende eine große Rolle. Gideon wurde von Gott berufen, Israel von den Midianitern zu retten. Als er 32.000 Männer zusammenruft, lässt Gott alle nach Hause schicken, die Angst haben. Und von den 10.000 Übriggebliebenen soll Gideon nur die 300 mitnehmen, die ihr Wasser auf eine besondere Weise aus dem Fluss trinken. Wieder einmal bekamen wir durch Danys Erklärungen eine realistische Vorstellung von der Bibel. Er erläuterte, wie Gott zu seiner Ehre kommt und erzählte in vielen Beispielen, wie Israel in den letzten Jahren durch die gleiche Strategie, wie Gideon sie angewandt hat, von seinen Feinden befreit wurde.

„Hab keine Angst“

In ihrer Predigt warnte Isolde, dass Satan die Strategie „Angst“ auch bei uns anwenden möchte, um uns zu lähmen. Denn wenn wir Jesus angehören, sind wir Satans Feinde. Daniel ermutigte: „Hab keine Angst!“ Er blickte zurück auf die Israelreisen, denn sie verbinden ja die Besucher dieses Wochenendes. Er erinnerte an die Zeit in einer unbeschreiblichen Umgebung und die Chance einer solchen Reise, sein Leben neu mit Gott abzustimmen und Neues zu empfangen.

Sigrid Baron ermutigte ebenfalls, die Angst hinter sich zu lassen. Martin Baron erklärte in vielen Details, wie es zum Chanukkafest kam: Es erinnert an die Wiedereinweihung des zweiten jüdischen Tempels 164 vor Christus, nachdem vorher die Seleukiden geherrscht und Zeus angebetet worden war. Er verglich die Zeit der Juden damals mit unserer Situation als Christen heute: Wir machen Kompromisse und werden lau.

Am Sonntag zeigte Martin Baron in seiner Predigt „Der Tag Midians“ über Jesaja 9, dass der Feind besiegt ist.

Viel zu schnell verging dieses wunderbare Israel-Wochenende, doch all den vielfältigen Segen bewahren wir uns auf, um selbst zu wachsen und anderen die Liebe Gottes weiterzugeben. Danke an all die Menschen, die den Besuchern an diesem Wochenende ein Segen waren!

Meike Rösel

Alle Vorträge und Predigten gibt es auch zum Nachhören auf MP3 und CD in unserem Shop.

 

 

 

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