Altes loslassen, Neues empfangen

Gott will Neues tun – von dieser Überzeugung waren unsere Gebetszeiten geprägt. Lies hier, wie wir in der Gebetsnacht an Karfreitag 2019 Altes losgelassen und Neues empfangen haben.

Mit dem kraftvollen Lied „Wie schön dieser Name ist“ eröffnete die Jugendband die Gebetsnacht am Karfreitag 2019. Anschließend begrüßten Uwe und Meike die Gebetsnachtsteilnehmer, die aus allen Himmelsrichtungen gekommen waren, um Gott zu erheben. Es waren sogar Besucher da, die im Traum Gottes Stimme gehört hatten, die ihnen sagte, sie sollten diese Veranstaltung besuchen. Wer schon an unseren Gebetsnächten teilgenommen hat, weiß, dass wir uns immer Zeit nehmen für intensive Lobpreiszeiten und für Gebet für die Anliegen, die uns Freunde des Missionswerkes vorher zugeschickt hatten. Denn wir glauben, Gebet ist eines der stärksten Instrumente, das auch heute nichts an seiner Kraft verloren hat.
Viele Besucher erzählten somit in dieser Nacht auch von Veränderungen, die Gott aufgrund von Gebet in ihrem Leben bewirkt hatte: Familien waren wieder zusammen geführt und Krankheiten geheilt worden, Menschen hatten einen Partner oder eine Partnerin gefunden, einen neuen Job angefangen. Es war ermutigend zu hören, wie persönlich unser Gott handelt  und unsere Herzenswünsche kennt.

Negatives ans Kreuz hängen

Daniel Müller zeigte in seiner Predigt eindrücklich, welche Bedeutung das Kreuz in unserem Leben haben sollte: Es ist der Ort, an dem wir das Alte abgeben. Viele von uns tragen ablehnende, verächtliche Sätze mit uns herum, die andere uns zugesprochen haben oder wir sehen uns selbst in einem schlechten Licht und denken negativ über uns. Solche Sätze und Gedanken können uns davon abhalten Neues zu erleben. Die Aufgabe in unserem Leben bestehe darin, diese Aussagen vor das Kreuz Jesu zu bringen, erklärte Daniel Müller. Wir müssten sie dort ablegen und ihnen keinen Platz mehr in unserem Leben gewähren. Wer wollte, konnte Daniels Proklamationen nachsprechen, um alle negativen Worte zu brechen und neue Freiheit zu schaffen.
Und dabei sollte es nicht bleiben: Daniel veranschaulichte diese Wahrheit mit einer weißen Weste, die mit negativen Aussagen beschrieben war. Er zog diese Weste aus und hängte sie ans Kreuz, um zu zeigen, was wir mit solchen negativen Aussagen machen dürfen. Jeder hatte im Anschluss die Möglichkeit, auf eine kleine Papierweste alle negativen Aussagen über das eigene Leben zu schreiben und selbst auch ganz konkret ans Kreuz zu hängen. Es war beeindruckend, wie viele Menschen dieses Angebot annahmen und zum Kreuz strömten. Eine herrschte eine spürbar befreiende Atmosphäre.

Heilungen erlebt

Seit Ende Februar strahlt das Missionswerk das neue Medienformat „Gebet für dich – Live“ aus, in dem Isolde und Daniel während der Sendung für die Anliegen der Zuschauer beten. Nancy Tutsch, Moderatorin dieser Sendung, berichtete in der Gebetsnacht von dem großen Segen, den diese Arbeit mit sich bringt. Auch während der Gebetsnacht selbst hatten Zuschauer im Internet die Möglichkeit, ihre Anliegen per Mail, Facebook oder Youtube zu nennen.
Eine besondere Situation ergab sich, als Daniel den Eindruck weitergab, es sei eine Frau mit Blutkrankheit anwesend. Als sie nach vorne kam, ermunterte Daniel die Besucher, mit ihm für diese Frau zu beten. Von allen Seiten hoben Besucher ihre Hände und sprachen Gebete für diese Frau. Es war schön, eine deutliche Einheit und Gottes Gegenwart zu spüren. Nach dieser intensiven Zeit des Gebets und nach Worten der Erkenntnis kamen spontan Menschen nach vorne, die genau während dieser Gebetszeit spontan geheilt worden waren: Schmerzen im Arm, unter den Fußsohlen und im Becken waren verschwunden, Rückenschmerzen und mehrere Knie wurden geheilt, Besucher konnten wieder laufen oder klatschen.
Eine Zeit nahmen wir uns, um für Aktivitäten des Missionswerks zu beten. Wir sahen Bilder des Neubaus mit dem großen Multifunktionsraum, der gerade errichtet wird. Zwei weitere der vielen Arbeitszweige des Missionswerkes sind die Unterwegs-Missionseinsätze und die Fernsehsendungen, die viel Gebet und finanzielle Mittel erfordern und für die wir uns im Gebet einsetzten.
Auch Israel darf in keiner Gebetsnacht fehlen. Wir beteten für die Obrigkeit dort, für die Weisheit für anstehende Entscheidungen, für unser 52. Kindergartenprojekt, das gerade gebaut wird, und auch für die kommende Rundreise im September.

Wir können etwas bewirken

Isolde Müller ermutigte die Besucher, nicht an Altem festzuhalten, sondern es Jesus abzugeben. Jeder Mensch läuft mit einem Sorgenpaket, das immer schwerer wird, durchs Leben. Wir dürfen es am Kreuz abgeben. Die Frage ist: Lassen wir es dann auch am Kreuz zurück? Oder nehmen wir unsere Sorgen wieder mit? Wenn wir unser Sorgenpaket nicht bei Jesus lassen, erklärte Isolde, verfehlen wir das Ziel. Denn dann sind unsere Hände nicht frei für das Neue, das Jesus in unserem Leben tun will.
Zum ersten Mal wirkte auch Thomas Inhoff, der neue Pastor im Team des Missionswerkes, bei einer Gebetsnacht mit. Er führte durch eine Zeit, in der wir für einzelne Bereiche des Lebens beteten, in denen Christen Einfluss ausüben können. „Was wir erleben, dürfen wir auch weitergeben!“, ermutigte er uns. „Wir glauben ganz konkret, dass jeder Einzelne einen Unterschied in unserem Land machen kann – egal, in welchem Lebensabschnitt wir uns gerade befinden!“ Unser Verhalten könne große Auswirkungen auf unsere Umgebung haben, erklärte Thomas und gab die Möglichkeit, sich in einzelne Bereiche des Lebens wie Schule, Politik oder Behörden einzuordnen und dafür zu beten.
Unsere Jugend „The Pioneers“ war mit ihrer Band vertreten, angeleitet durch Rahel Selg, der Jugendleiterin des Missionswerkes, und durch eine Predigt von Kai Vollprecht. Egal, was uns unsere Gefühle auch vorspielen mögen, Gott sei immer gut und wolle seine Kinder gebrauchen, erklärte er und beschrieb unsere gegenwärtige Zeit als eine noch nie dagewesene, unbekannte Zeit, in der Gott Neues schaffen wolle: „Gott wird nicht so wirken, wie du es gerne hättest, denn er will etwas Neues schaffen“, sagte Kai Vollprecht. Wie schon Thomas Inhoff ermutigte er die Besucher, Gottes Liebe und sein Wirken in die Welt zu tragen, nicht nur zu konsumieren, sondern auch weiterzugeben, wie Kanäle, die das lebendige Wasser Gottes weiterfließen lassen.
Das anschließende gemeinsames Abendmahl rundete die Nacht perfekt ab, für die viele schon im Voraus gebetet und gefastet hatten, damit viele Menschen neu auftanken konnten und gestärkt wurden für ihren Alltag. Gott wird Neues schaffen, auch in unserem Leben – das war die Botschaft, die die Besucher mitnahmen, neben der Freude darüber, dass er uns – gerade in dieser Zeit – gebrauchen will.
Meike Rösel

Jetzt nacherleben!

Einen Mitschnitt der Gebetsnacht vom Karfreitag 2019 findest du in unserem Shop.

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