Online und ohne Limit

Lies hier unseren Bericht von der Gebetsnacht an Karfreitag 2020. Dieses Mal war vieles anders, aber unser Gott ist ohne Limit und lässt sich nicht aufhalten.

Seit über 28 Jahren feiern wir Gebetsnächte im Missionswerk. Normalerweise sind über 1000 Gläubige aus ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz direkt hier in Karlsruhe dabei. Diesmal war eine Versammlung wegen der Corona-Kontaktsperre nicht möglich. Doch das sollte Daniel und Isolde Müller nicht aufhalten: Statt zur Gebetsnacht luden sie an Karfreitag online um 14:00 Uhr zum Gebetsnachmittag im Livestream ein, der nachts wiederholt wurde. Wer zuschaute, war eingeladen aktiv mitzugestalten: Während der ganzen Veranstaltung konnten per E-Mail, über Facebook oder YouTube Gebetsanliegen geschickt werden. Auch eine WhatsApp-Nummer war eingerichtet worden, damit die Menschen von dem berichten konnten, was Gott in ihrem Leben Wunderbares getan hat. 
Wir als Team vor Ort waren gut vorbereitet. Schon im Vorfeld haben über 1.300 Beter unseres Gebetsnetzes für diese Veranstaltung gebetet, damit gerade in dieser Zeit Gottes hoffnungsvolle Botschaft verkündet wird. Dennoch waren wir gespannt, wie eine Gebetsnacht ohne Publikum in der Christus-Kathedrale wohl werden würde. Dann gingen innerhalb von Minuten nach Beginn der Veranstaltung schon die ersten Gebetsanliegen ein. Die Zuschauer erwarteten spürbar Großes. 30.000 Besucher kamen auf unsere Internetseite, die das Aufkommen zeitweise nicht mehr verarbeiten konnte – ein schönes Problem … Über 10.000 verfolgten schließlich die Veranstaltung über die Website, über Facebook und YouTube. 

Gemeinsames Abendmahl

Rahel und ihre Band eröffneten mit dem Lied „Happy Day“ die Veranstaltung. Der Ablauf war von Spontaneität geprägt: Immer wieder wurden Zeugnisse zur Ermutigung vorgelesen, die erst Minuten vorher über WhatsApp eingegangen waren. Es kamen viele Bitten um Gebet für Gottes Eingreifen: Heilung von Krebs, Finanzen, Befreiung von Depression und Drogen, neue Arbeitsstellen, Kinderwunsch, Frieden – die Liste war lang.

Jeder Wunsch nach Gebet ist ein Bekenntnis von Vertrauen in Gottes Größe. Der Gott ohne Limit lässt jede menschliche Unmöglichkeit schwinden. 

Zu Beginn luden Daniel, Isolde und Thomas zu einem gemeinsamen Abendmahl ein. Die Zuschauer wurden eingeladen, sich zu Hause Brot, Wein oder Saft dazuzuholen und daran teilzuhaben. Thomas Inhoff erinnerte uns, dass Jesus um die „neunte Stunde“ starb. Diese biblische Zeitangabe entspricht 15 Uhr nachmittags, also genau der Uhrzeit, in der wir nun das Abendmahl feierten. Es war ein besonderer Moment, nicht nur weil gleich nach dem Abendmahl eine Frau berichtete, dass sie während des Abendmahls geheilt worden war.  
Daniel erklärte in seiner Predigt, dass wir diese Zeit, von der wir gerade beherrscht werden, als einen positiven Prozess verstehen und unser Leben überdenken können (einen Ausschnitt seiner Predigt findest du auf Seite 10). Wie das Volk Israel, das 40 Jahre lang in der Wüste unterwegs gewesen war und schließlich das verheißene Land betreten durfte, können wir lernen, dass diese Wüstenzeit der Weg in etwas Neues darstellt. Manches wird nach dieser besonderen Zeit nicht mehr funktionieren, wie wir es gewohnt sind. Daniel ermutigte: „Schau nicht zurück. Schau vorwärts. Gott möchte dir Neues geben.“

Jede Krise hat ihre Möglichkeiten und die müssen wir nutzen!

Gott will uns nicht auf unserem altbekannten Weg wandern lassen, sondern er möchte, dass wir neues Land betreten – und unsere Berufung leben. Denn: „Wenn wir unsere Berufung nicht leben, verfehlen wir unser Lebensziel.“ 

Gebet für Regierende

Eine besondere Überraschung für die Zuschauer war ein Video-Gespräch mit Dany Walter, unserem langjährigen Reiseleiter in Israel und einem engen Freund des Missionswerks. Dany berichtete vom Passahfest, das in diesem Jahr mit unserem Karfreitag auf einen Tag fiel und an die Rettung des Volkes aus Ägypten erinnert. Diese große Festlichkeit durfte in diesem Jahr in Israel nur in ganz kleinen Gruppen abgehalten werden, was einen tiefen Einschnitt bedeutete. Als besondere Ermutigung sprach Dany zum Schluss einen Segen nach Jesaja 35. 
In dieser Zeit der Krise, in der wir täglich merken, welche Opfer wir bringen, sollten wir nicht vergessen, wer ein besonderes Opfer für uns gebracht hat, damit wir befreit von Sünde leben können, gab Thomas Inhoff zu bedenken. Außerdem gilt auch in dieser Zeit ein Auftrag der Bibel an uns: Wir sollen für die „Obrigkeit“, für die Regierung beten. „Unsere Verantwortungsträger brauchen Weisheit!“, betonte Thomas. Er leitete an, für die Menschen zu beten, die in den Stadträten oder in den Ortsräten sitzen. Außerdem wurde für die Menschen gebetet, die nun seit vier Wochen zu Hause bleiben mussten: für Familien, Schüler und Großeltern, die sich oft einsam fühlen und versuchen, jeden neuen Tag zu meistern und sich dabei selbst zu schützen.
Hinzu kommt die schwierige wirtschaftliche Lage im Land mit Kurzarbeit, geschlossenen Läden und fehlenden Aufträgen. Thomas ermutigte, die Familien, das Gesundheitswesen, Betriebe im Land unter Gottes Schutz zu stellen, Segen auszusprechen und Nächstenliebe zu zeigen. „Wir haben keinen Gott für eine Organisation Kirche, sondern für die Menschen“, betonte auch Daniel. Die Menschen brauchen jetzt neue Hoffnung und die Liebe Gottes. 
Isolde erinnerte daran, dass wir einen realen Gott haben, mit dem wir jederzeit rechnen können, auch wenn die Umstände anders erscheinen. „Gott ist unser Licht in dieser Zeit“, erklärte sie und wies auf seine Größe, die nicht mit unserer menschlichen Logik zu verstehen ist. Die zahlreichen Zeugnisse zeigten immer wieder, dass wir einen Gott haben, der versorgt – manchmal auf unkonventionelle Weise. Jesus interessierte sich schon in seiner Zeit auf der Erde für die Menschen und ihre Nöte. Jesus hat ein Herz für uns. Jesus kennt unsere Krankheiten, unsere finanziellen Engpässe und Nöte und weiß, was wir brauchen. Der Heilige Geist ist in uns und dadurch sind wir mit ihm verbunden und nicht allein. Isolde riet auch dazu, Vergebung zu empfangen und sich frei von negativen Gedanken zu machen:

„Freue dich über das, was Jesus schon in dir und mit dir getan hat. Entscheide dich, das Gute zu sehen.“ 

Segen sein für andere

Auch die Jugend steht vor Herausforderungen mit dieser aktuellen Situation. Freitags gibt es keine Jugendtreffs und auch der Nachhilfe können sie nicht mehr nachkommen, wie ursprünglich gedacht. Doch sie nutzen ihre Chance und halten die Jugendgottesdienste online ab. Sie starteten mit Challenges, kleinen Aufgaben für die Leute zum Mitmachen, und riefen zur Nächstenliebe auf. Unter dem Motto „Blessed to be a blessing“, gesegnet, um ein Segen zu sein, animierten sie dazu, anderen zu dienen und ein Lächeln zu schenken.
Suzan berichtete, dass sie Mund-Nase-Bedeckungen näht, weil es zurzeit einen so großen Bedarf gibt. Auch Dörte plädierte dafür, aktiv zu werden und sich für andere stark zu machen, statt der Angst Raum zu geben, die definitiv nicht von Gott gewollt ist. Sie erzählte, wie sie und Rahel im Park waren und Musik machten, um anderen eine Freude zu bereiten und das Gefühl der Angst zu stillen. Denn durch das Hören der Musik oder des Musizierens werden Glückshormone freigesetzt, erklärte Dörte, und beim Singen könne unser Gehirn keine Angst wahrnehmen:

„Lobpreis ist nicht nur ein Teil des Gottesdienstes oder der Gebetsnacht – er wirkt viel weiter!“ 

Wir im Missionswerk waren von dieser Gebetsnacht zu ungewohnter Zeit und anderer Form beeindruckt: „Der Heilige Geist war so spürbar!“, sagte Daniel im Anschluss. Die Zuschauer beteiligten sich aktiv und ließen sich nicht davon unterkriegen, nicht vor Ort in Karlsruhe sein zu können. Wir sind dankbar für die technischen Möglichkeiten, die auch in dieser Zeit gemeinsame Zeiten mit Gott und das Einstehen im Gebet füreinander möglich machen. 
Meike Rösel

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