Durchbruch in die Freiheit

Yvette Halwachs gibt einen Rückblick auf unsere Online-Gebetsnacht an Karfreitag 2022.

Mit klassischen Orgelklängen, einer E-Gitarre und dem Lied "O preist den Namen von Gott dem Herrn" startet um 14 Uhr diese Gebetsnacht. Sie steht diesmal unter dem Motto „Durchbruch in die Freiheit". Zur Eröffnung begrüßt uns Thomas Inhoff und ermutigt uns mit den Worten: „Wir dürfen erwarten, dass Jesus Christus auch die Probleme dieser Welt lösen kann!".

Gebetserhörungen zum Staunen


Auch Daniel und Isolde Müller heißen uns willkommen und beten aus aktuellem, traurigem Anlass als Erstes für alle Kriegsgeplagten aus der Ukraine, aber auch in Russland und Nordkorea sowie für alle, die in Not sind. 

Mit der Lobpreiszeit stimmen wir uns ein auf einen der Höhepunkte jeder Gebetsnacht: das gemeinsame Abendmahl. Jeder ist eingeladen, es zu Hause mitzufeiern. Bedeutung für den persönlichen Durchbruch gewinnt es vor allem, wenn es in dem Bewusstsein begangen wird, dass Jesus auch für mich persönlich gestorben ist, mir durch seinen Leib und sein Blut den Sieg und somit den Frieden geschenkt hat. Immer wieder werden wir ermutigt durch weitergegebene Gebetserhörungen: Menschen berichten von geheilten Verstauchungen, Prellungen und Tumoren, erzählen von Schmerzen, Gerinnseln, Herpes und Infekten, die einfach verschwunden sind.

Hinter die Kulissen


Ein besonderer Programmpunkt ist diesmal das Interview von Jürgen Single, der schon die „Gebet für dich – live"-Sendungen organisiert hat. Daniel und Isolde gewähren uns darin einen Einblick, wie mit Gottes Hilfe das Gebetsnachtprogramm entsteht und verraten, dass gerade die Gebetserhörungen sie zum Durchhalten von 30 Jahren Gebetsnacht ermutigt haben. Die Frage, ob sie bei Gebeten Angst hätten, Erwartungen zu enttäuschen, verneint Isolde und erklärt, sie reichten diese Anliegen Gott weiter und seien selbst nur Kanäle. Doch eins ist ihr wichtig: „Es ist nötig, dass jeder Einzelne auch selbst betet und Vertrauen aufbringt, dass Gott die Gebete erhört.“ Das Missionswerk kann dabei nur unterstützen und erlebt häufig, wie Gott großartige Dinge tut. 

Auch von ihren liebsten Gebetserhörungen berichten Daniel und Isolde: von einem drogenabhängigen Mann, der sich im WC des Missionswerkes bei einer Gebetsnacht noch eine Spritze setzte und nach der Veranstaltung vollkommen frei war. Daniel verrät, der Mann kehre manchmal noch wieder zurück, um das WC aufzusuchen und sich an dieses Ereignis zu erinnern. Er erinnert sich auch an eine Gebetsnacht, als er einen geistlichen Eindruck weitergab, ein Mann sei im Saal, der sich umbringen wolle. Die Gebetsnacht sei die letzte Sache, bevor er Ernst machen wolle und habe das Messer schon dabei. Plötzlich stand eben dieser Mann auf und brachte das Messer nach vorne.

Positiver Algorithmus

In seiner Predigt führt Daniel aus, was Freiheit bedeutet: Genauso wie uns im Internet Dinge, die wir einmal gesucht haben, anschließend dank sogenannter Algorithmen durch Werbeanzeigen verfolgen, buhlen auch in der geistlichen Welt die einmal „gegoogelten“ Dinge immer wieder um unsere Aufmerksamkeit. Aber dieser Algorithmus kommt uns andersherum auch zugute, wenn wir beispielsweise Zeugnisse und Gebetserhöhungen hören: „Dann halten wir es plötzlich für möglich, dass uns das auch passiert, ja, es weckt sogar den Wunsch in uns, dasselbe erleben zu wollen und auch die Zuversicht: Ich werde es erleben!“ Je mehr Zeugnisse wir aus der Bibel oder vom Missionswerk hören, umso offener werden wir für dafür, dass Gott uns helfen will.  

Und so erlebe ich es auch heute: Es ist besonders aufbauend, im Rahmen dieser Gebetsnacht immer wieder an Gebetserhörungen teilzuhaben, etwa dass eine Beziehung Stück für Stück geheilt wurde, dass ein Ehepartner und eine Teilzeitstelle gefunden wurden, ein Kinderwunsch in der Schweiz in Erfüllung ging oder medizinisch unmögliche Schwangerschaften eintraten.

In die Freiheit zu wollen und zu kommen, ist kein Zufall, sondern eine Entscheidung. Daniel ermuntert uns, die von Gott gegebene Position einzunehmen, mutig und stark zu sein und daran zu denken, dass Gott uns Kraft geben, Gelingen schenken und uns aus jedem Loch ziehen wird!

Durchbruch zum Glauben

Ein großes Anliegen ist diesmal auch die Bekehrung der Angehörigen und Freunde: dass sie einen Durchbruch zum Glauben erleben und ihre Augen geöffnet werden – so wie es dem Auftrag von Jesus nach Lukas 4,18 entspricht: 

„Der Geist des Herrn ruht auf mir, weil er mich berufen und bevollmächtigt hat. Er hat mich gesandt, den Armen die frohe Botschaft zu bringen. Ich rufe Freiheit aus für die Gefangenen, den Blinden sage ich, dass sie sehen werden, und den Unterdrückten, dass sie von jeder Gewalt befreit sein sollen.“ 

Thomas Inhoff erklärt, dass es unsere Aufgabe sei, unsere Lieben zu Jesus zu führen, der die Tür zum Leben ist. Denn dort wartet das Mehr an Leben, ja, das Leben selbst, das durch Christus möglich ist. Es sei wichtig, diese Möglichkeit anderen mitzuteilen, ihnen zu erzählen, was wir selbst mit Gott erlebt haben. Im Anschluss betet Thomas dafür, dass die Christen ihren Auftrag ganz neu erkennen, die Tür, die Jesus aufgemacht hat, den anderen zu zeigen: „Das geht nicht nur durch einen Alpha-Kurs, sondern wir bitten Gott um eine neue Ausgießung des Geistes Gottes und dass viele Menschen den Weg zu Jesus finden.“ Ergreifend wirkt nach diesem Gebet auf mich das Lied "Herr, öffne du mir die Augen"!

Liebe führt in die Freiheit


Auch interaktiv ist diese Online-Gebetsnacht gestaltet: Eine sogenannte Slido-Animation zeigt alle Orte, von denen aus die Gebetsnacht gesehen wird. Daneben schicken Teilnehmer Selfies und Gebetsanliegen, die diesmal direkt auf das iPad ins Studio kommen: Gebetet wird für Finanzen, für Heilung von Beziehungen und Ehen und Krankheiten und verschiedenste andere Anliegen, die das Missionswerk per Post, auf YouTube und per E-Mail erreicht haben. In besonderer Erinnerung bleiben wird mir das Gebet um Heilung von Hochsensibilität.

Im Anschluss zeigt uns Isolde in ihrer Predigt „Deine Freiheit oder Gottes Freiheit", dass wahre Freiheit darin liegt, das zu tun, was Jesus will. Was wie ein Widerspruch klingt, ist in Wahrheit keiner, denn bei Gott gilt: Wenn ich meine Freiheit ihm gebe, kommt sie vielfach zu mir zurück! Die Freiheit im Geist befähigt uns, das zu befolgen, was Jesus will: Barmherzigkeit zu üben. Bei ihm kommt es auf etwas anderes an, als Regeln einzuhalten, nämlich auf die richtige Haltung:

„Dann wird dein Licht hervorbrechen wie die Morgenröte, und deine Heilung wird schnell sprossen. Deine Gerechtigkeit wird vor dir herziehen, die Herrlichkeit des Herrn wird deine Nachhut sein.“ 

Jesaja 58,8

Freiheit bedeutet nicht, nach unseren Emotionen zu leben. Erst das Gebot, den Herrn und unseren Nächsten zu lieben, wie uns selbst, führt uns in die Freiheit. Erst dann sehen wir Ergebnisse in Form von Segen. Während Isoldes Worte noch in uns nachklingen, betet Daniel am Klavier mit musikalischer Untermalung für unsere Freiheit.

Für die junge Generation

Von einem persönlichen Durchbruch dürfen wir dann noch hören. Zu Beginn der Gebetsnacht hatte Daniel den Eindruck weitergeben, es gebe einen Zuschauer, der nicht murren solle, wenn seine Heilung nicht sofort sichtbar wäre. Sondern er solle zwei Minuten ausprobieren. Dieser Zuschauer schrieb per WhatsApp, dass er dem gefolgt sein und damit seine Rebellion ablegen konnte! 

Mit der Fürbitte für die junge Generation, sie möge in ihrer Liebe zu Jesus ihr Potenzial erleben und ihre Versagensängste ablegen, klingt die Gebetsnacht langsam aus. Jugendpastor Benjamin Schläpfer fordert uns abschließend auf, dem Beispiel Jeremias zu folgen und Durchbrüche zu erwarten, auch wenn es rückwärts zu gehen scheint oder alles stockt. Gerade die Hindernisse könnten ein Zeichen dafür sein, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Die Entscheidung zu treffen sich von seinen Ängsten loszusagen sei der beste Weg, um Durchbrüche zu erleben. Ein Gebet hallt am Ende noch besonders in mir nach: „Schenke ihnen Wunder, allen, die nach dir rufen“. Gegen 20 Uhr verabschiedet uns Daniel schließlich mit einem Segen in den Abend dieses Karfreitags.

Yvette Halwachs

SAVE THE DATE: Die nächste Gebetsnacht findet statt am 15. Oktober 2022

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