So war die Gebetsnacht im November 2018 … zum Schwärmen, weil Jesus einfach wundervoll ist!

Die Vorfreude auf die Gebetsnacht war schon in zahlreichen Kommentaren auf Facebook zu lesen: „Endlich ist es wieder soweit!“ postete der Nutzer Mike und eine Frau ergänzte: „Ich freue mich auf die himmlische Gegenwart!“ Nicht nur die fast 1.000 Besucher in der Christuskathedrale erlebten dann auch eine Nacht voller Wunder, Gebetserhörungen und Weisungen für die Zukunft. Dank der technischen Möglichkeiten konnten über unseren Livestream im Internet auch Menschen aus dem restlichen Europa und sogar aus Asien und Nordamerika Gottes Liebe direkt vor ihrem Computer erfahren.

Damit diese Nacht zu etwas Unvergesslichem wurde, hatten die Planungen schon Monate zuvor begonnen. Über 100 Ehrenamtliche, die sich als Ordner und im Lobpreisteam, in der Hauswirtschaft und im Fernsehbereich, als Reinigungsleute und Kinderbetreuer engagierten, wollten in dieser Nacht ein Segen sein für Menschen, die Hunger hatten nach einer grundlegenden Veränderung in ihrem Leben.

Glaube wie ein Parkhaus

Zu Beginn der Gebetsnacht berichteten einige Besucher und Besucherinnen, wie Gott in der Vergangenheit ihr Leben berührt und verändert hatte. Es war erstaunlich, auf welche einzigartige Weise Gott für jeden Menschen das Beste tut. Menschen berichteten von plötzlichen Heilungen, gewaltigen Durchbrüchen, von Siegen im Sport oder auch vom Finden des richtigen Ehepartners.

Was uns Menschen manchmal so unerreichbar erscheint, wird durch Gottes Liebe und Gnade für uns zur Realität. Daniel Müller kam aus dem Schwärmen über die Gebetserhörungen gar nicht mehr heraus: „Er ist so wundervoll!“ Und jeder Bericht ermutigte auch die Besucher, weiter für die eigenen Anliegen zu beten.

In seiner Predigt stellte Daniel Müller die provokative Frage: „Warum sind wir nicht gleich in den Himmel gekommen? Warum sind wir ausgerechnet hier auf der Erde?“ Schließlich kann man sich nach so wunderbaren Gebetserfahrungen tatsächlich fragen, warum uns das Leben auf der Erde manchmal so schwer erscheint. Im Vaterunser heißt es: „… wie im Himmel so auf Erden“ – doch so herrlich oder so leicht wie im Himmel wirkt unser Alltag nicht immer.

Eindrucksvoll erklärte Daniel Müller, dass wir durch Jesu Tod den Zugang zur himmlischen Sphäre bekommen haben. Seinetwegen haben wir Lösungen für unser Leben. Es liegt alles bereit. Unser Glaubensleben gleicht einem mehrstöckigen Parkhaus, in dem die jeweils höhere Etage eine noch intimere Beziehung zu Gott darstellt, in die wir durch Gebet und aktive Beziehungspflege hineinfinden. Im Erdgeschoss des Parkhauses sind Menschen am Beginn ihres Glaubens. Sie schnuppern am Gemeindeleben, machen sich mit dem Lesen in der Bibel vertraut, laufen aber immer wieder Gefahr, rückwärts zu fahren und in das alte Leben zurückzufallen. Wenn wir die oberste Ebene erreichen, liegt schließlich alles für uns bereit, was wir brauchen. Dort ist alles möglich.

„Wir müssen unser göttliches Erbe nicht erbetteln.“ – Daniel Müller

Doch auch langjährigen Gläubigen kann es passieren, dass sie wieder auf tiefere Etagen geraten: vielleicht wegen des Chefs, der ihnen zusätzliche Arbeit aufdrückt, wegen der eigenen Finanzen oder durch wachsende Sorgen. Doch Daniel machte uns Mut: Unsere Umstände sollten nicht unsere Richtung bestimmen! Und wir müssen nichts erbetteln. Wir müssen uns unser göttliches Erbe nicht erkämpfen oder erkaufen. Es ist ein Geschenk.

Die Dauer unseres Glaubenslebens spielt in alledem keine Rolle: Wichtig ist ein Lebensstil, der durch eine Herz-zu-Herz-Beziehung geprägt ist und der uns erkennen lässt, was durch seine Liebe alles möglich ist. So erreichen wir die oberste Etage, in der alles bereit liegt. Mit unseren Gebeten erschaffen wir nicht die Lösung – sondern wir erreichen die Ebene, auf der die Lösung für uns bereit liegt.

Nicht die Vollkommenen

In der anschließenden Gebetszeit wurde für alle Anliegen gebetet, die das Missionswerk vorher per Post, per E-Mail und telefonisch erreicht hatten. Isolde und Daniel Müller konnten in dieser Zeit zahlreiche Menschen ermutigen, denn für Gott gibt es kein Unmöglich! Er kann auch heute noch Menschen von jahrelangen Krankheiten oder Süchten heilen, sie aus Notsituationen führen, Heilungen zulassen und Ehepaaren Kinder schenken.

Isolde Müller war es wichtig, den Besuchern deutlich zu machen, dass sie von Gottes Liebe niemals getrennt werden können. Zu oft lassen wir uns von unseren eigenen Vergehen einschüchtern und verwehren uns selbst den Zugang zu Gott. Dabei vergessen wir, dass in der Bibel etliche Menschen mit großen Fehlern zu finden sind.

Gott hat in den Zeiten des Alten und Neuen Testaments nicht perfekte Menschen gebraucht, sondern hat seine Geschichte mit unvollkommenen Menschen geschrieben. Mit Menschen, die erkannten, dass sie Gottes Führung brauchten. Mit Menschen wie Petrus, der kläglich versagte, als er Jesus erst die Treue versprach und ihn dann verleugnete. Man könnte bezweifeln, dass Gott mit so einem Menschen noch viel erreichen kann. Doch Jesus reagierte ganz anders: Er erklärte Petrus zum Fels für seine Gemeinde.

„Gott gebraucht nicht perfekte Menschen, sondern er hat seine Geschichte mit unvollkommenen Menschen geschrieben.“ – Isolde Müller

Wir Menschen verurteilen und lehnen andere oft vorschnell ab. Doch Gott ist treu und gerecht. Bereuen wir unsere Fehler, kann er alles zum Guten wenden. Petrus bereinigte seine Schuld und Gott machte aus ihm einen der größten Männer des Neuen Testaments. Gott kann und will auch unser Leben umdrehen!

Lebendige Zusagen

Es gehört zur guten Tradition, während der Gebetsnacht auch für unser Land und unsere Regierung zu beten. Außerdem stellte jeder Besucher ganz bewusst den eigenen Herkunftsort unter Gottes Schutz: Jeder trug in vorgefertigte Karten den eigenen Wohnort ein und bat Gott um Hilfe dabei, Licht in der eigenen Umgebung zu sein.

Die Jugendgruppe „The Pioniers“ ergriff die Gelegenheit, den Besuchern während der Gebetsnacht weiterzugeben, was ihr auf den Herzen lag. Kai Vollprecht erinnerte daran, das zu nutzen, was Gott uns bereitstellt. Es geht darum, das Wort anzunehmen, zu verstehen und Täter des Wortes zu sein. Für viele ist die Bibel bloß ein Märchenbuch: viel zu trocken und ohne Bezug zum Leben. Doch wenn uns der Heilige Geist schulen darf, können all die Zusagen und Wunder der Bibel in unserem Alltag tatsächlich lebendig werden. Gott spricht zu jedem von uns, denn er möchte, dass wir wachsen und in unserer geistigen Entwicklung weiterkommen!

Auch noch nach über sieben Stunden war zu spüren, wie motiviert und empfangsbereit die Besucher für Gottes Wunder und seinen Segen waren. Fast alle nahmen bis zum Schluss aktiv an der Gebetsnacht teil – und verließen nach einem leckeren Frühstück mit neuer Hoffnung und zufriedenem Lächeln das Missionswerk.


Meike Rösel

 

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