„Israel ist unser zweites Zuhause”

Ein Bericht über das Israel-Wochenende 2019

Mit vielen Israelbegeisterten und ehemaligen Reiseteilnehmern trafen wir uns Ende Januar zu unserem jährlichen Israelwochenende. Unser israelische Reiseleiter Dany Walter begleitet unsere Reisen bereits seit 1982. Er überrascht uns immer wieder mit seinem unglaublichen Wissen über Land und Leute, das die Bibel lebendig werden lässt. Er erzählte an diesem Wochenende, wie Gott ihn berufen hat. Denn er arbeitete nicht von Anfang an als Reiseleiter, sondern studierte israelische Wissenschaften und Geografie und lehrte mehr als zehn Jahre lang an einer Universität. „Manchmal dauert es viele Jahre, bis man herausfindet, was die wirkliche Aufgabe Gottes für einen Menschen ist“, erklärte er.

Von Gott überrascht

Daniel und Isolde Müller berichteten von Israel als ihrem „zweiten Zuhause“, das ihnen auch deshalb so sehr am Herzen liegt, weil Menschen hier unmittelbar Gott erleben. Seit mittlerweile 42 Jahren organisiert das Missionswerk Israelreisen und unzählige Menschen wurden von Gott auf zum Teil ganz wundersame Weise berührt, geheilt und wiederhergestellt! Viele Teilnehmer lassen sich an den landschaftlich reizvollen und beeindruckenden Orten in Israel von ihm neu ausrichten. Auf der vergangenen Israelreise konnte das 51. Kinderhilfsprojekt des Missionswerk in Jerusalem eingeweiht werden, ein Kindergarten in einem sozial schwachen Stadtviertel. Ein großer Dank ging an alle Spender, die diese große Hilfe erst möglich machen.

Vorfreude geweckt

Auch das Gebet für Israel ist schon gute Tradition bei unseren Israelwochenenden. In Psalm 122 finden wir einen besonderen Aufruf, die Stadt Jerusalem zu segnen. Daniel und Isolde Müller beteten für Stadt und Land, bevor Sigrid Baron einlud, an den gedeckten Tisch des Herrn zu kommen: „Du solltest nie in einen Gottesdienst gehen, ohne eine Erwartung an Gott zu haben!“, sagte sie und machte Mut zu einer starken Herz-zu-Herz-Beziehung.
Martin Baron bezog sich in seiner Predigt auf die Prostituierte Rahab, die verachtet wurde und dennoch Teil des Volkes Israel wurde. Sie rettete zwei Kundschafter von Josua, indem sie die beiden Männer an einem karmesinroten Seil am Fenster hinunterklettern ließ. Daraufhin sicherte Josua ihrer Familie höchste Sicherheit zu, wenn sie das karmesinrote Seil an ihr Fenster hängte. Dieses rote Seil erinnere an das Passahlamm in Ägypten, erklärte Martin Baron, und sei damit auch ein Hinweis auf die Erlösungsgeschichte: Wenn wir annehmen, was Jesus für uns getan hat, werden wir gerettet sein.
Am Sonntag im Gottesdienst sprach Martin Baron über das Thema „Was die Kämpfe und Schlachten des Alten Testaments dir und mir heute zu sagen haben“. Am häufigsten kämpfen wir heutzutage in den Bereichen Gesundheit, Finanzen und Beziehungen. Was wir im Umgang mit unseren Feinden brauchen, ist eine intakte Beziehung zu Gott und die richtige Waffe: Mal müssen wir beten und fasten, ein anderes Mal ist Lobpreis der Schlüssel oder ein prophetisches Wort. Wir müssen aktiv werden – denn eine friedliche Koexistenz mit dem Feind gibt es nicht. Dafür dürfen wir Gottes Wort für uns in Anspruch nehmen! In seiner besonderen Gabe hat Martin Baron die beiden Themen sehr interessant beleuchtet und es lohnt sich unbedingt, sie zu hören. Mit den inspirierenden Predigten und Lobpreiszeiten und vielen schönen Begegnungen weckte das Israelwochenende zweifellos bei vielen schon die Vorfreude auf die kommende Israelreise im September.

Meike Rösel

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Einen Mitschnitt des Israel-Wochenendes 2019 findest du in unserem Shop.

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Gegenwart Gottes erlebbar

„Unsere gemeinsame Reise liegt nun schon wieder ein paar Tage zurück. Gern möchte ich an dieser Stelle noch einmal meinen Dank ausdrücken für die wunderbare Gemeinschaft und die herzliche Betreuung durch euer gesamtes Team. Die Reise war nicht nur sehr gut organisiert, sondern es lag etwas Besonderes darüber: die Gegenwart Gottes. Sie war spürbar und erlebbar. Ich war die ersten beiden Tage geistig noch im Heiligen Land, sehe die besuchten Orte und höre noch die Worte der Andachten, welche Isolde und Daniel uns so treffend und lebensnah vor Augen gestellt haben.

Die erlebten Botschaften der Bibel haben mich wieder näher zu meinem Erlöser Jesus Christus gebracht. Es war einfach wunderschön und ich habe „Entzugserscheinungen“. Ich sehe immer noch das Bild von Jerusalem vor mir. Wir kamen aus dem Tunnel und sahen die Stadt Gottes vor uns liegen, mir kamen einfach die Tränen.

Auch das Reisebegleitheft ist ein wunderbares Geschenk. So kann ich das Erlebte jederzeit wieder aufrufen und mich im Geiste an die Orte zurückversetzen. Die gefassten Entschlüsse, etwas in meinem Leben zu verändern, werde ich mit Jesus und dem Heiligen Geist und mit seiner Kraft angehen.“

H. B.

Unsere Motivation

Wir wollen den Teilnehmern dienen. Wir möchten Menschen so nah wie möglich in die Gegenwart Gottes führen und ihnen zeigen, wie man eine persönliche Beziehung mit dem Vater im Himmel leben kann. Daniel & Isolde Müller

Gebetserhörung

Ich habe ein Jahr nach dem Tod meines Mannes Jesus kennengelernt. Im Jahr 2000 war ich das erste Mal in Israel. Ich habe dann gebetet, dass ich noch einmal nach Israel reisen kann. Und: Es kam eine Frau auf mich zu, die mir die Reise bezahlt hat. Ich habe so einen Frieden dort.

C. G.

Danke!

Alles hat gepasst: die Gemeinschaft, die Herzlichkeit untereinander, die Landschaft, die Organisation, der Ablauf. Danke, dass ich euch kennenlernen durfte. N. N.

Herrliches Land

„Schön war der Lobpreis, die Reiseleitung, das herrliche Land Israel und euer bewundernswerter Einsatz.“

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