Willkommen bei unserem Reisetagebuch 2019! Hier kannst du nachlesen, was wir Großartiges und Segensreiches auf unserer 10-tägigen Reise durch das Heilige Land erlebt haben.

#Tag10: Abschied von Israel

Hafenstadt Jaffa Israelrundreise 2019 vom Missionswerk Karlsruhe Reiestagebuch Tag 10

Der heutige Tag steht ganz unter den Vorzeichen des Abschieds von Israel. Reich an Erlebnissen und erfüllt mit dem Wunsch, all die Eindrücke weiter zu vertiefen, starten wir früh, um die verbleibende Zeit gut auszukaufen. Nach einem reichhaltigen Frühstück und dem Packen der Busse fahren wir nach Jaffa, der früheren Hafenstadt Joppe, um dort eine Zeit zu verweilen.

Dieser malerische Ort direkt am Mittelmeer mit einem traumhaften Fernblick war einst der Ort, an dem Jona sich Gottes Auftrag widersetzte und nach Tarsus floh, statt in Ninive Umkehr zu predigen. Doch auch er erhielt eine zweite Chance und erlebte, wie Gott Menschen, die er selbst nicht für würdig erachtete, die Chance zur Umkehr schenkte.

Joppe war auch der Ort, an dem Petrus die Vision erhielt, die ihn als Juden herausforderte, das traditionelle Verständnis von Unreinheit zu überwinden und sich der Botschaft Gottes neu zu stellen: „Wenn Gott etwas für rein erklärt hat, dann nenne du es nicht unrein.“ Petrus stellte sich dieser intensiven Vision, erneuerte sein Denken und erlebte, wie von diesem Ort das Evangelium über die jüdische Kultur hinausgetragen wurde.

Ausgehend von dieser Erfahrung spricht Petrus: „Jetzt erst habe ich wirklich verstanden, dass Gott niemanden wegen seiner Herkunft bevorzugt oder benachteiligt. Alle Menschen sind ihm willkommen, ganz gleich aus welchem Volk sie stammen, wenn sie nur Ehrfurcht vor ihm haben und so leben, wie es ihm gefällt.“

Mit diesem letzten geistlichen Impuls treten wir dann auch unseren Weg in alle Welt an und nehmen Kurs auf den Flugplatz. Die Rückreise verläuft reibungslos. So blicken auf eine überaus gesegnete Zeit zurück, die uns tief beeindruckt, verändert und reich beschenkt in unseren Alltag zurückkehren lässt.

Mit herzlichen Grüßen

Birgit und Thomas Inhoff

#Tag9: Strahlende Kinderaugen und Weihnachten im Hochsommer

Israel-Rundreise 2019 52. Kindergartenprojekt in Gilo vom Missionswerk Karlsruhe

Dieser neunte und vorletzte Tag unserer Reise geht wirklich unter die Haut. Als ganze Reisegruppe dürfen wir an der Einweihung vom 52. Kindergartenprojekt teilnehmen. Der Kindergarten im Stadtteil Gilo, dessen Kinder zum Teil aus einem sehr armen Einwanderungsviertel stammen, wurde mit Mitteln vom Missionswerk gerade frisch renoviert.

Strahlende Kinderaugen leuchten uns entgegen, als die Kindergartenkinder uns 150 Teilnehmer mit Fähnchen begrüßen, was so manchen zu Freudentränen rührt. Mit hebräischen Liedern und Tänzen begeisterten sie uns und erhalten großen Beifall. Beim anschließenden gemeinsamen Spiel kommt so viel Freude auf! Es ist einfach nochmal ein sehr zu Herzen gehender Höhepunkt am Ende unserer Reise, tatsächlich zu sehen, wie wir ganz praktisch den Kindern Israels zum echten Segen werden dürfen.

Zu diesem Anlass erweist uns nicht nur die Leiterin der deutschen Abteilung der Jerusalem Foundation, Irene Pollak, die Ehre, sondern der Bürgermeister der Stadt Jerusalem kommt persönlich in den Kindergarten, um sich in einer Rede für die vier Jahrzehnte guter Zusammenarbeit bei Familie Müller zu bedanken. Gemeinsam mit Daniel und Isolde enthüllen sie eine Tafel. Unser Motto „Hoffnung geben – Zukunft leben“ wird vor unseren Augen umgesetzt und berührt unsere Herzen tief. Das nächste Kindergartenprojekt wurde übrigens von Isolde und Daniel einen Tag zuvor in Augenschein genommen und wird für das nächste Jahr mit freudiger Spannung erwartet.

Die strahlenden Kinderaugen sind eine gute Überleitung zur Weihnachtsgeschichte, die uns Isolde bei unserem nächsten Stopp mit Blick auf die Hirtenfelder vor Bethlehem nahebringt. Nicht nur wegen der sommerlichen Temperaturen kommt keine romantische Weihnachtsstimmung auf. Isolde malt uns auch die primitiven Umstände um Jesu Geburt und das bescheidene Leben der Hirten vor Augen. Jesus kam in einer ungemütlichen Steinhöhle, statt im romantisierten Stall zur Welt. Und er kam zu den einfachsten Menschen und zeigt uns damit auch heute noch, dass jeder Zutritt hat zu seinem Königreich, das geistlicher Natur ist.

Auf der Haaspromenade sitzen wir anschließend im Schatten mit einem herrlichen Panoramablick über Jerusalem. Von dieser Stelle aus erblickte Abraham den Felsen vom Berg Moria, wo er seinen Sohn Isaak opfern sollte. Faszinierend ist dabei sein tiefes Vertrauen auf Gott und seine Verheißung. Auch wir dürfen ihm in allen Situationen vertrauen, dass er es zum Guten führen wird, egal was vor uns liegen mag.

Am Abend genießen wir dann ein Galadinner mit all den kulinarischen Köstlichkeiten, die das Land Israel zu bieten hat. In dieser festlichen Atmosphäre sagen wir allen Danke, die diese Reise ermöglicht haben. Allen voran Daniel und Isolde Müller, die mit Standing Ovations geehrt werden. Unser Urgestein an Reiseleiter, Dany Walter, hat noch eine Überraschung für alle parat: Die israelischen Reiseleiter, Dunio Yakim und Itzik Shani, erfreuen uns mit zwei Liedern, in die wir alle einstimmen.

In freudiger Feststimmung grüßen wir aus Jerusalem

Birgit und Thomas Inhoff

#Tag8: Gottes Gegenwart als Kraftquelle erleben

Israel-Rundreise 2019 vom Missionswerk Karlsruhe Reisetagebuch Tag 8 in Jerusalem

Unser Tag startet mit einer abenteuerlichen Fahrt durch die morgendliche Rushhour Jerusalems zum Garten Gethsemane. Hier, im Schatten der Olivenbäume des Ölberges, machen wir uns bewusst, welche Tragweite der Gebetskampf von Jesu für uns alle hat. An diesem Ort hat Jesus im Gebet die Entscheidung durchgefochten, den Weg nach Golgatha zu gehen. Auch für uns gilt es, Entscheidungen mit Tragweite im Gebet an einem Ort der Stille durchzukämpfen.

Weiter geht es zu den historischen Tempelstufen, wo wir mit viel Humor für ein Gruppenfoto richtig in Szene gesetzt werden. Diese Tempelstufen hat David im Sinn, wenn er in den Psalmen beschreibt, wie er lieber die Rolle des Türhüters im Tempel als den Königsthron innehaben möchte. Auch wir sind herausgefordert, Türhüter unseres Lebens zu sein.

Nach einer Zeit an der Klagemauer laufen wir über die Via Dolorosa zum Teich Bethesda. Hier nimmt uns Daniel in die Heilungsgeschichte des Gelähmten hinein, der 38 Jahre darauf wartete, gesund zu werden.

Nächster Halt ist St. Anna, die Kirche mit der besten Akustik in ganz Jerusalem, und wir singen gemeinsam „Großer Gott wir loben dich“ und „Du großer Gott, wenn ich die Welt betrachte“. Das Stimmvolumen aller 150 Teilnehmer zu hören, ist so wunderschön und erhebend, dass es für uns wie ein Vorgeschmack auf die himmlischen Chöre ist.

Im Teddy-Kollek-Park bekommen wir einen Eindruck davon, mit welch großem Respekt in Jerusalem die treue Unterstützung gewürdigt wird, mit der das Missionswerk Israel segnet. Wir freuen uns schon auf morgen, wo hier die Einweihung unseres 52. Kindergartenprojekts stattfinden wird.

Am Abend berichten viele Teilnehmer von ergreifenden Erlebnissen in den vergangenen Tagen und das Motto dieser Reise „Gott erleben in Israel“ wird für uns lebendig. Es berührt und weckt Glauben zu hören, wo Gott während der Reise oder auch schon im Vorfeld eingegriffen hat.

Gottes Segen aus Jerusalem!

Birgit und Thomas Inhoff

#Tag7: Über Kana, die Gideon-Quellen und den Bach Krit hinauf nach Jerusalem

Israel-Rundreise 2019 Jerusalem segnen Missionswerk Karlsruhe Reisetagebuch Tag 7

Mit einem weinenden und einem lachenden Auge verlassen wir heute den herrlichen Ort Maagan am See Genezareth, an dem wir uns so wohl gefühlt haben und viel erleben durften. Auf unserer Reise heute nach Jerusalem ist unser erstes Ziel Kana, wo Jesus bei seinem ersten Wunder auf einer Hochzeit 600 Liter Wasser in Wein verwandelte. Wir staunen nicht nur über das übernatürliche Wunder, sondern auch über das überraschende Handeln Jesu. Aus dieser Begebenheit können wir so viel über das Wesen Gottes erfahren, und wie wir auch heute Wunder in unserem Leben erleben können.

Weiter geht es zur Harod- bzw. Gideon-Quelle, die historische Stelle, wo Gott durch Gideon so erstaunlich wirkte und ein ganzes Heer auf 300 Männer reduziert, damit deutlich wird, dass der Sieg auf sein übernatürliches Handeln zurückgeht. Wo einst Gideon auf Gottes Reden hin eine Auswahl traf, werden wir von Isolde dazu aufgefordert, sorgfältig auszuwählen, was in unserem Leben einen Einfluss entfalten darf und was nicht. Zunächst hatte Gideon Götzenbilder abgerissen, um dann einen überwältigenden Sieg zu erleben, der einzig und allein Gott zuzuschreiben war.

Nach einer Fahrt durch das Jordantal passieren wir Jericho und durchqueren die judäische Wüste. Am Bach Krit, wo Elia von den Raben versorgt wurde, haben wir einen faszinierenden Ausblick auf die Wüstenlandschaft. Daniel zeigt uns auf, dass Gott jeden wie Elia ruft, aus der Höhle heraus zu treten und den Auftrag Gottes im Alltag auszuleben.

Dann fahren wir hinauf nach Jerusalem und begrüßen die mit Spannung erwartete Heilige Stadt mit Brot und Wein – ein wunderbares Ritual aus den Zeiten Abrahams. In einem Amphitheater auf dem Ölberg begeistert uns ein erhebender Blick auf die Altstadt, den Tempelberg mit Felsendom und das Kidrontal. Hier segnen wir die Stadt und beten für Israel, was für alle ein beeindruckendes Erlebnis ist.

Am späten Nachmittag besuchen wir noch das Gartengrab – eine grüne Oase mit wunderschönen Pflanzen inmitten des trubeligen Jerusalems, das viele Hinweise auf Golgatha und das Grab Jesu aufweist. Passend zum leeren Grab mit weggewälztem Stein fordert Daniel uns auf, in unserem persönlichen Glaubensleben den Stein wegzurollen, damit die Auferstehungskraft bei uns wirksam wird.

Im Hotel lassen wir uns dann das reichhaltige Buffet schmecken und den Abend nach den vielen wertvollen Eindrücken gemütlich ausklingen.

Segensgrüße aus Jerusalem,

Birgit und Thomas Inhoff

#Tag7: Über Kana, die Gideon-Quellen und den Bach Krit hinauf nach Jerusalem

Israel-Rundreise 2019 Jerusalem segnen Missionswerk Karlsruhe Reisetagebuch Tag 7

Mit einem weinenden und einem lachenden Auge verlassen wir heute den herrlichen Ort Maagan am See Genezareth, an dem wir uns so wohl gefühlt haben und viel erleben durften. Auf unserer Reise heute nach Jerusalem ist unser erstes Ziel Kana, wo Jesus bei seinem ersten Wunder auf einer Hochzeit 600 Liter Wasser in Wein verwandelte. Wir staunen nicht nur über das übernatürliche Wunder, sondern auch über das überraschende Handeln Jesu. Aus dieser Begebenheit können wir so viel über das Wesen Gottes erfahren, und wie wir auch heute Wunder in unserem Leben erleben können.

Weiter geht es zur Harod- bzw. Gideon-Quelle, die historische Stelle, wo Gott durch Gideon so erstaunlich wirkte und ein ganzes Heer auf 300 Männer reduziert, damit deutlich wird, dass der Sieg auf sein übernatürliches Handeln zurückgeht. Wo einst Gideon auf Gottes Reden hin eine Auswahl traf, werden wir von Isolde dazu aufgefordert, sorgfältig auszuwählen, was in unserem Leben einen Einfluss entfalten darf und was nicht. Zunächst hatte Gideon Götzenbilder abgerissen, um dann einen überwältigenden Sieg zu erleben, der einzig und allein Gott zuzuschreiben war.

Nach einer Fahrt durch das Jordantal passieren wir Jericho und durchqueren die judäische Wüste. Am Bach Krit, wo Elia von den Raben versorgt wurde, haben wir einen faszinierenden Ausblick auf die Wüstenlandschaft. Daniel zeigt uns auf, dass Gott jeden wie Elia ruft, aus der Höhle heraus zu treten und den Auftrag Gottes im Alltag auszuleben.

Dann fahren wir hinauf nach Jerusalem und begrüßen die mit Spannung erwartete Heilige Stadt mit Brot und Wein – ein wunderbares Ritual aus den Zeiten Abrahams. In einem Amphitheater auf dem Ölberg begeistert uns ein erhebender Blick auf die Altstadt, den Tempelberg mit Felsendom und das Kidrontal. Hier segnen wir die Stadt und beten für Israel, was für alle ein beeindruckendes Erlebnis ist.

Am späten Nachmittag besuchen wir noch das Gartengrab – eine grüne Oase mit wunderschönen Pflanzen inmitten des trubeligen Jerusalems, das viele Hinweise auf Golgatha und das Grab Jesu aufweist. Passend zum leeren Grab mit weggewälztem Stein fordert Daniel uns auf, in unserem persönlichen Glaubensleben den Stein wegzurollen, damit die Auferstehungskraft bei uns wirksam wird.

Im Hotel lassen wir uns dann das reichhaltige Buffet schmecken und den Abend nach den vielen wertvollen Eindrücken gemütlich ausklingen.

Segensgrüße aus Jerusalem,

Birgit und Thomas Inhoff

#Tag6: Abendmahl und Taufe am Jordan

Taufe am Jordan Israel-Rundreise 2019 vom Missionswerk Karlsruhe Reisetagebuch Tag 6

Am Sonntagmorgen erreichen wir nicht nur zeitlich den Zenit unserer Reise, sondern auch geistlich steht ein bewegender Höhepunkt bevor: Abendmahl und Taufe direkt am Jordan. Es war für uns ein großes Vorrecht, an einem ruhigen Ort in einem kleinen Amphitheater Daniels Andacht zu lauschen, mit Blick auf den tief türkisblauen Jordan, der aus der Quelle Dan vom Berg Hermon entspringt und durch den See Genezareth hierher fließt.

In seiner Predigt beleuchtet Daniel die bedingungslose Agape-Liebe, mit der Gott uns liebt und aus der heraus er seinen Sohn Jesus für uns gab. Unsere menschliche Phileo-Liebe ist immer vom Auf und Ab unserer Gefühle gekennzeichnet, wohingegen Gottes Liebe uns ohne Anklage annimmt. Daran erinnern wir uns im anschließenden Abendmahl, bei dem uns Isolde mit kühnen Verkündigungen ermutigt von dem, was wir durch den Leib und das Blut Jesu erlangt haben. Dieses reiche Erbe mit allen Segnungen wird uns dabei so bewusst und das unbeschreibliche Geschenk der Liebe Gottes erfüllt spürbar die Herzen.

Danach bezeugen 23 Reiseteilnehmer diesen neuen Bund mit Jesus durch ihre Glaubenstaufe, was unter großem Beifall der Gruppe geschieht. Dass sich am Schluss noch ein weißer Kranich an die Reihe der Täuflinge angliedert, bringt uns zum Lachen und unterstreicht die riesengroße Freude aller über dieses besondere Tauffest.

Nach einem leckeren Picknick erklärt unser israelischer Reiseleiter Dany den ursprünglichen Sinn der Reinheitsgesetze der Juden, die als Schutz für Mensch und Tier gedacht waren. Nachmittags verweilen viele im „Garten Eden“, im herrlichen Parkgelände unseres Kibuzhotels in Maagan, das wir morgen verlassen und vermissen werden. Andere Teilnehmer wagen eine abenteuerliche Fahrt im Jeep abseits der Straße und erleben die Golanhöhen noch mal ganz anders.

Abends beschließen wir den Tag mit einem Gottesdienst unter freiem Himmel direkt am See Genezareth. Wir bestaunen die herrliche Kulisse, die uns die beleuchteten Dörfer der Golanhöhen und Städte wie Tiberias am anderen Seeufer uns bieten. Was für ein Ambiente für die Ehesegnung, die wir hier miterleben dürfen. Die Botschaft von Daniel „Sprich Worte der Lösung über deinem Leben aus!“ setzen wir dann gleich praktisch um und erleben, wie Freiheit in unser Innerstes kommt und Heilung erfahrbar wird.

Segensgrüße aus Maagan, dem „Garten Eden“,

Birgit und Thomas Inhoff

#Tag5: Unterwegs am See Genezareth auf den Spuren des Herrn

Lobpreis auf dem See Genezareth bei der Israel-Rundreise 2019 vom Missionswerk Karlsruhe Reisetagebuch Tag 5

Den fünften Tag unsere Reise erwarten alle mit Spannung, da heute ganz besondere Plätze auf dem Programm stehen. Unser erstes Ziel ist Betsaida, wo wir auf einem Hügel, umgeben von Eukalyptusbäumen mit Blick auf den See, unsere erste Andacht erleben.

Jesus wohnte hier in dieser Gebend und tat viele Wunder. Daniel beleuchtet die zweifache Heilung des Blinden. Er betont, dass wir, um klar zu sehen, uns auch im Alltag aus dem Trubel in die Stille führen lassen sollen und manchmal mehrere Anläufe und vor allem den Heiligen Geist dazu brauchen.

In Karpernaum bestaunen wir die Ausgrabungen aus der Zeit Jesu, wie das Haus des Petrus und die Säule, in die der biblische Name Zebedäus eingraviert ist.

Unterhalb der Brotvermehrungskirche nehmen wir auf Baumstämmen Platz mit herrlichem Blick auf den See Genezareth und erleben eine sehr intensive Zeit mit Gott. Am Beispiel vom Hauptmann von Kapernaum stellen wir uns die Frage, wie entschieden unser Glaube ist und was unsere Worte ausrichten im Vergleich zu dem, was an Wundern und Heilung geschieht, wenn Gott spricht. Oft haben uns auch Worte von Menschen tief verletzt und nur die Vergebung macht uns von diesen tiefsitzenden Verwundungen frei. Die anschließende Zeit der Stille mit unserem Herrn ist eine wertvolle Zeit des Loslassens von alten Erfahrungen, die sehr gut tut und heilsame Wirkung entfaltet.

Nach dem Mittagessen mit leckerem Petrusfisch fahren wir weiter nach Ginossar, wo wir ein zweitausend Jahre altes Boot besichtigen, um dann selber in zwei Boote zu steigen und das Highlight des Tages zu erleben: Unser Kapitän Daniel Karmel ist ein messianischer Jude und zugleich ein bekannter Lobpreismusiker. So erfrischt uns vor und nach Daniels Predigt – in der es so passend darum geht, dass Glaube ein Wagnis ist, ein Über-das-Wasser-zu-Jesus-Gehen – eine besondere Lobpreiszeit mitten auf dem See, die für alle unvergesslich bleiben wird. Was für ein Geschenk, Gottes Berührung und seine Nähe zu erleben bei Wind und Wellen.

Ja, dieser Tag war ein Tag, der alle Erwartungen übertroffen hat, und wir gehen dankbar in die Nachtruhe, nachdem es am Abend noch einmal ausführlich Zeit für persönliche Gebetsanliegen gab.

Herzliche Grüße vom See Genezareth

Thomas und Birgit Inhoff

#Tag4: Begegnung mit Jesus am See und auf dem Weg nach Damaskus

Israel-Rundreise 2019 Reisetagebuch Tag 4 Damaskus Golanhöhen

Mit Blick auf den See Genezareth beginnen wir den Morgen mit einem leckeren Frühstück und erleben dabei den Sonnenaufgang. Was für ein besonderer Start in den Tag, an dem wir wieder auf den Spuren Jesu unterwegs sein dürfen.
Früh machen wir uns auf den Weg, bestaunen aus dem Bus fasziniert die fruchtbare Landschaft mit Plantagen auf beiden Seiten, die Mangos, Bananen, Äpfel und Datteln tragen.

Als erste Gruppe kommen wir in Gadara an und haben das Vorrecht, den gesamten Platz für uns allein zu haben. Eine alte Ruine bildet die Kulisse, als Isolde uns mit hineinnimmt in die Geschichte, wie Jesus den Besessenen genau in dieser Gegend befreite. Jesus uneingeschränkte Autorität ist auch heute noch genauso wirksam. In seiner Autorität können wir dem Feind die Tür zu unserem Leben verschließen, damit er kein Anrecht an uns hat, um uns mit Schuldgefühlen, Depressionen und zwanghaften Abhängigkeiten aller Art zu plagen.

Nach einer anschaulichen Darstellung von Vater, Sohn und Heiligem Geist machen wir uns weiter auf den Weg zu den Golanhöhen. Dort sitzen wir mit Blick auf das Tal der Tränen und den Hermon, Israels höchstem Berg, und lauschen gespannt Dany Walters bewegendem Bericht über die Ereignisse 1973. Dabei spüren wir, dass Gott auch heute noch seine Hand über seinem Volk ausstreckt und trotz politischen Problemen und Entwicklungen an seiner Erwählung Israels festhält.

Wir befinden uns an einem Ort der Entscheidung. Hier, kurz vor Damaskus, erlebte einst Saulus Gottes Hand und wurde, völlig verändert durch die Gottesbegegnung, vom religiösen Eiferer zum Kämpfer für die gute Nachricht. Daniel fordert uns auf, ebenfalls geistliche Entscheidungen zu treffen, und wir erleben Gottes Gegenwart. Es geht um Entscheidungen aus Liebe, statt aus falschem Eifer, und erstaunt stellen wir später fest, dass sich die Gruppe, als sie sich zum Gebet eins macht, in Herzform aufgestellt hat – unabsichtlich, aber so passend.

Nach einem köstlichen Picknick im Schatten der wunderschönen Bäume in unserem Kibbuzgarten genießt jeder den freien Nachmittag am See, Pool oder in Gemeinschaft. Am Abend hören wir einige ermutigende Zeugnisse zu Isoldes Andacht vom Morgen. Daniel erklärt uns die biblische Taufe im Hinblick auf unseren kommenden Taufgottesdienst, was viele Teilnehmer dazu veranlasst, diesen Glaubensschritt für sich persönlich zu bewegen.

Shalom aus Israel

Thomas und Birgit Inhoff

#Tag3: Gottes lebendiges Wasser

Reisetagebuch Tag 3 Israel-Rundreise 2019 Missionswerk Karlsruhe

Mit Daniels Andacht starten wir frühmorgens in den Tag und bewegen den Gedanken, die Wüstenmentalität, wie sie uns beim Volk Israel begegnet, in unserem eigenen Leben zu erkennen, abzulegen und in Freiheit zu leben.

Dann machen wir uns auf die Reise vom Toten Meer – durch das kleine Land mit den großen Gegensätzen, wie unser Reiseführer Dany Israel treffend beschreibt – mit dem Ziel See Genezareth. Unterwegs halten wir an zwei sehr interessanten und historisch bedeutsamen Stellen. Unser erster Stopp ist die Oase Ein Feschcha, ein Ort, dessen biblischen Zusammenhang Dany Walter entdeckt hat. Isolde erläutert uns hier, wie sich die Vorhersage von vor 2600 Jahren aus Hesekiel 47 vor unseren Augen erfüllt: Wir bestaunen in dieser herrlichen Oase, wie Süßwasserquellen das Land fruchtbar machen und Fische beherbergen, auf einem Gebiet, das ehemals vom Toten Meer mit extrem hohem Salzgehalt bedeckt war, und kein Leben dort möglich war.

So macht Isolde uns Mut, dass auch unsere „Salzwüsten“ durch das lebendige Wasser Jesus wieder aufblühen dürfen und Totes in unserem Leben Wiederherstellung und Heilung erfahren darf. Das Plätschern der Quellen unterstreicht akustisch diese Botschaft, während wir durch das Schilf laufen.

Später halten wir auf unserer Strecke entlang an der jordanischen Grenze noch in Quasr el Yahud an, der historischen Stelle von Jesu Taufe. Hier herrschen hochsommerliche Temperaturen um die 40 Grad Celsius!

Glücklich kommen wir am Spätnachmittag im Hotel Maagan Eden am See Genezareth an. Es macht seiner Bedeutung „Garten Eden“ alle Ehre: Die herrliche Parkanlage, Pool und See laden zum Relaxen und Wohlfühlen ein und wir lassen ´s uns gut gehen!

In gespannter Erwartung auf den kommenden Tag grüßen euch

Thomas und Birgit Inhoff

#Tag2: Gott erleben in der Wüste

Gott erleben in der Wüste Tag 2 vom Missionswerk Reisetagebuch Israel-Rundreise2019

Heute erleben wir zum ersten Mal, was diese Reise so besonders macht: Daniel und Isolde verknüpfen ihre geistlichen Impulse mit den biblisch-historischen Orten, die wir besuchen. So werden die Geschichten der Bibel für das eigene Leben relevant.

Nach einer kurvenreichen Fahrt durch die Wüste mit vielen interessanten Informationen von unserem erfahrenen israelischen Guide Dani Walter erreichen wir Tel Arad. Im Schatten einer riesigen Akazie in der Nähe eines Brunnens hält Isolde die erste Andacht unserer Reise. Dabei vergleicht sie die zugeschütteten Brunnen bei Isaak mit den Wüstenzeiten in unserem Leben. Isolde fordert uns dazu auf, Blockaden wegzunehmen und Jesus, die Quelle lebendigen Wassers, anzuzapfen, um die ganze Fülle zu erleben. Gottes Gegenwart ist spürbar und das Gesagte scheint beim Blick in den 20 Meter tiefen Brunnen auch tief in die Herzen gefallen zu sein.

Beim anschließenden Besuch im Beduinencamp mit spaßigem Kamelritt für alle bekommen wir einen Vorgeschmack auf die Oasentage, an denen man im Mai 2020 teilnehmen kann.

Auch bei unserer nächsten Station merken wir, wie Gott unter uns wirkt, während Daniel uns vor der Kulisse des Tafelbergs von Massada die Wüste als biblische Ausbildungsstätte vor Augen malt. Er fordert uns heraus, auch in unserem Leben nicht ziellos herumzuwandern, sondern Land einzunehmen und Glauben in die Tat umzusetzen. Es ist spürbar, wie Gott jeden einzelnen schon zu Beginn der Reise in Neues hineinführt und jeder Schritte in sein persönliches verheißenes Land gehen darf.

Am Abend sitzen wir in der urigen Atmosphäre eines Beduinenzeltes. Während uns Dani den hohen Stellenwert von Familie und Gastfreundschaft bei den Beduinen erklärt, werden wir von ihnen mit Tee, Fladenbrot und frisch geröstetem Kaffee bedient. Als Isolde uns den Beduinen Abraham als Glaubenshelden vorstellt, der Gott ernst nahm und seinen Zusagen vertraute, spürt man, wie Gott in das Leben der Teilnehmer hineinspricht, Zweifel wegnimmt und das Unmögliche möglich machen möchte wie einst bei Abraham.

Mit einem köstlichen Abendessen unter dem geknüpften Zeltdach schließen wir einen Wüstentag voller wertvoller Eindrücke ab, die wir noch lange in Gedanken bewegen werden.

Mit herzlichen Grüßen aus der Wüste

Birgit und Thomas Inhoff

#Tag1: Ankunft & erster Blick aufs Tote Meer

Tag 1 Reisetagebuch Missionswerk Karlsruhe

Alle Teilnehmer sind gut angekommen. Gott sei Dank!

Unsere Reise beginnt am tiefsten Punkt der Erde: En Bokek liegt 400 Meter unter dem Meeresspiegel. Von unserem Hotel aus haben wir einen herrlichen Blick auf das Tote Meer im Mondschein und die wunderschön angelegte Poolanlage. Einige nutzen noch den Abend, um ein Bad im gesunden Salzwasser zu nehmen und die besonders heilsame Wirkung zu genießen.

In erwartungsvoller Vorfreude auf die kommende Zeit sind wir gespannt auf das, was Gott für uns alle in diesem Land vorbereitet hat! Bis morgen …

Birgit & Thomas Inhoff

Fotogalerie

Termine 2020

 

  • Oasentage  8. – 13. Mai 2020 
  • Israel-Rundreise 13. – 22. Oktober 2020 (Achtung, dieses Datum hat sich geändert)

 

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