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Anreise und Shalom

 

Am 16.10.2018 ging sie nun los, die 41. Rundreise des Missionswerks Karlsruhe in Israel mit Daniel und Isolde Müller. Ich bin David Gerhardt und zum ersten Mal dabei im Heiligen Land. In den nächsten Tagen werde ich euch von den Eindrücken berichten, die diese Reisen so besonders machen. Ich bin gespannt, welche individuellen Eindrücke ich euch von der Gruppe mit ihren 147 Teilnehmern senden kann.

Das Erlebnis Israel beginnt meist schon am Flughafen am Schalter der israelischen Fluglinie El Al. Hier wird man einem Test unterzogen und je nach Antworten können weitere Checks folgen. Meinem Eindruck nach wird alles für die Sicherheit der Passagiere getan – und das ist doch schon mal ein guter Start.

Am Flughafen Ben Gurion in Tel Aviv angekommen ging es für uns Richtung Totes Meer. Auf der zweistündigen Fahrt im Sonnenuntergang bekamen wir erste Eindrücke von Land und Leuten. Interessant wurde es auf der mit über 100 Kurven gespickten Abfahrt hinunter zum tiefsten Punkt der Erde. Hier begegneten wir einem Beduinen, der hinter uns mit seinem LKW durch die Nacht und die Serpentinen sauste. In einer atemberaubenden Aktion überholte er uns im Dunkel der Nacht auf einer schmalen Straße und nur kurz vor der nächsten Kurve!

Ich fühlte mich an den Film „Ben Hur“ erinnert. Denn auch dort besaß schon ein Beduine die schnellsten Pferde im Land. Seitdem hat sich wohl nicht viel geändert, denn heute verfügen Beduinen anscheinend noch immer über die schnellsten Fortbewegungsmittel oder sind in der Lage diese mit artistischem Geschick bestens über die Straßen des Landes zu lenken. 🙂

Der erste Blick über das Tote Meer hinüber zu den blinkenden Lichtern Jordaniens ließ den Puls erneut höher schlagen und uns die Schönheit der Natur auch schon in der Dunkelheit erahnen.

Wohl behalten, aber auch erschöpft von der Reise kamen wir am Hotel an und konnten das reichhaltige Abendessen genießen. Wir gehen nun in die Nacht und freuen uns schon auf die ersten Sonnenstrahlen, die hinter den Bergrücken hervorkommen, um das Tote Meer zum Funkeln zu bringen.

Mit Vorfreude blicke ich auch auf die kommenden Tage und auf das, was wir auf dieser Reise erleben werden. Gott ist dabei und möchte Menschenherzen gerade an diesem Ort zu dieser Zeit berühren, das kann ich jetzt schon spüren. Ich bin gespannt und werde davon berichten.

Liebe Grüße aus En Bokek vom Toten Meer, bis morgen!
Euer David

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