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Tag 10 – Abreise

 

Nach einem wunderschönen Gala-Dinner am letzten Abend mit Ehrungen für die leitenden Mitarbeiter dieser Reise war er also da, unser Abreisetag. So beluden wir schon vor dem Frühstück unsere Busse und genossen das letzte Mal unser üppiges Buffet. Am erneut reich gedeckten Tisch fragte ich mich, was wohl meine Waage in der Heimat zu dieser Reise sagen würde. Die Antwort meines Magens lässt sich erahnen: Es war lecker!

Im Nachgang nahmen sich Daniel und Isolde Zeit für ein Resümee der vergangenen Tage und dem, was diese 41. Rundreise aus ihrer Sicht so besonders machte. Auch die Teilnehmer waren eingeladen Zeugnis zu geben, was sie erlebt hatten. In den nächsten Ausgaben des Magazins „Freude am Leben“ und auch bei der „Gebetsnacht“ werden wir sicher etwas davon erfahren.

In diesem Zusammenhang sei noch einmal an das unfreiwillige Bad im Jordan erinnert. Wie wir heute erfuhren, war eine Taufe im Jordan der Traum des betroffenen Teilnehmers, aber er war ja schon getauft. Also wollte er sich nur mit den Füßen in den Fluss stellen. Dass er anschließend unfreiwillig ins Wasser fiel und dabei vollständig untertauchte, kann man nun als Missgeschick bezeichnen – oder aber als Erfüllung seines Traumes. Erfüllt von viel Freude über all das, was wir mit der gesamten Gruppe und Gott erlebt hatten, brachen wir Richtung Flughafen auf.

Bevor wir in Tel Aviv in den Flieger stiegen, hielten wir im Stadtteil Jaffa an einem Hügel, von dessen Spitze wir auf Stadt und das Mittelmeer herunterblicken konnten. Hier hörten wir die letzten Andachten der Reise. So ist Jona in Jafo (Jaffa) ins Schiff gestiegen, um nach Tarsus vor dem Auftrag Gottes zu fliehen. Ihm erging es schlecht, nachdem er vor Gottes Auftrag weggelaufen war. Kennen wir das nicht auch, dass wir keine Freude haben an dem, was wir tun, wenn wir von unserer Berufung abweichen?

Außerdem wohnte Petrus an diesem Ort, als er die Vision hatte von den unreinen Tieren, die er nun essen durfte und die Begegnung mit dem Hauptmann Kornelius, den er als Jude eigentlich nicht besuchen durfte. Durch Jesus sind all diese religiösen Gesetze aus dem Weg geräumt. Wir dürfen ihn als Herrn der echten Freiheit erleben und diese Botschaft in die Welt hinaustragen – packen wir’s an!

Liebe Grüße zurück aus Deutschland und auf Wiedersehen!
Euer David

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