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Tag 3 – Biblische Prophezeiungen

 

Bevor wir heute in den Reisebus stiegen, wurden wir bei einer Andacht von Daniel ermutigt, das Steuer unseres Lebens frühzeitig selbst in die Hand zu nehmen. Auf der Fahrt Richtung Galiläa vertrauten wir uns dann aber den ortskundigen Fahrern unserer Busse an.

So kamen wir zunächst zur Oase Ein Feschcha, die auf trockenem Land des zurückgewichenen Toten Meeres liegt. Ich finde es faszinierend, dass auf diesem salzigen Gebiet so viele Süßwasserquellen entspringen und wieder Leben in das vormalige Ödland bringen. Wie wir in der Andacht von Isolde erfuhren, benutzte Gott Zugvögel, um seine Verheißungen aus Hesekiel 47 zu erfüllen. Doch wie wir lesen, ist dieses Wunder vor unseren Augen noch nicht vollendet. Ist das nicht Anlass, eines Tages wieder an diesen Ort zurückzukehren und die Fortsetzung zu bestaunen?

Entlang der Route kamen wir an En Gedi vorbei. Diese Oase ist heute für ihre Datteln bekannt. Damals versteckte sich hier König David mit seinen Männern in einer Höhle und schnitt Saul einen Zipfel vom Gewand, als sich dieser in der Nähe ausruhte. Früher fragte ich mich bei dieser Geschichte immer, wieso David diese Chance nicht nutzte. Heute staune ich über sein schlechtes Gewissen selbst für diese vermeintlich kleine Tat. In diesem Moment wird mir bewusst, mit wem ich es hier in Israel zu tun habe: Den Juden, Gottes Volk, SEINEM Augapfel, an den keiner Hand anlegen darf, wie David es nicht an Saul durfte. Und mir wird bewusst, dass ich als Kind Gottes die gleiche Stellung einnehme – was für eine Ehre!

Im Tagesverlauf besuchten wir noch die Taufstelle Jesu, die Siegfried Müller noch vor vielen Jahren mit militärischem Geleitschutz regelrecht freikämpfte. Heute geben sich hier Täuflinge aus aller Welt die Klinke in die Hand. Auch ein Teilnehmer unserer Gruppe nahm im Jordan ein eher unfreiwilliges Bad. Sollte die Taufe nicht erst noch im Laufe der Reise folgen?

Am Nachmittag kamen wir am See Genezareth im Ma’agan Kibbutz an und konnten hier die wunderschöne Hotelanlage sowie das Seeufer bis in die Abendstunden individuell genießen.

Liebe Grüße vom See Genezareth,
Euer David

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