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Tag 8 – Christliches und jüdisches Jerusalem

 

Jerusalem fasziniert – und zwar jeden von uns! So begeisterte uns schon am Morgen der Sonnenaufgang, den wir vom höchstgelegenen Hotel der Stadt verfolgen konnten.

Im Bus lernten wir zunächst die Verkehrssituation dieses Schmelztiegels kennen, der mit einer südeuropäischen Großstadt vergleichbar ist. So ist der Besitz eines Führerscheins hier nicht notwendig, sondern wird nur empfohlen. 😉 Die optischen und kulturellen Unterschiede zwischen dem eher jüdisch geprägten Westteil und dem arabisch geprägten Ostteil spürten wir beim Übergang vom einen in den anderen Teil sowohl im Straßenbild als auch bei der Begegnung mit den Menschen.

Als ersten biblischen Handlungsort besuchten wir den Garten Gethsemane, wo Jesus die wohl folgenschwerste Entscheidung für die Menschen traf. Er betete für die Menschheit und entschied sich, die Last der Welt zu tragen und uns somit eine Chance auf Rettung und den Himmel einzuräumen. Wann finden wir die Zeit zum intensiven Gebet? Morgens zwischen Bett und Frühstück, tagsüber in der Mittagspause oder abends müde auf der Couch? Jesus hat diesem Gebet die höchste Priorität eingeräumt und er tat es an einem besonderen Ort. Haben wir solch einen Platz, einen geheimen Ort, an dem wir unsere Beziehung zu Gott vertiefen können?

Danach gingen wir zu den historischen Tempelstufen, auf denen wahrscheinlich bereits Jesus entlangging. Daniel sprach hier über die Bundeslade als wichtigstes Element des Tempels und welche Kraft von ihr ausging. Obed-Edom, bei dem König David die Bundeslade drei Monate abstellte, wurde ein reich gesegneter Mann. Diese Bundeslade, das Allerheiligste ist das, was heute in jedem Christen wohnt, um Segen zu schenken. Wir sind der Tempel des Heiligen Geistes!

Nach dem Mittagessen gingen wir zum Teich Bethesda, wo Jesus am Sabbat einen schon 38 Jahre gelähmten Mann heilte. Geduldige Treue zu Gott zahlt sich aus und Gott möchte jeden Menschen gesund machen, egal unter welchen Umständen.

Krönender Abschluss des Tages war eine Fahrt auf den Ölberg, von wo aus wir einen weiten Blick über die Stadt erhielten.

Liebe Grüße aus Jerusalem,
Euer David

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