Nach Zofingen in die Schweiz

Wir waren wieder unterwegs und Gott war dabei! Daniel Müller berichtet von der spannenden Zeit in Zofingen.

Es ist 5:30 Uhr und noch stockfinster draußen. Die Bustüren stehen offen und das Unterwegs-Team steigt nach und nach hinein. Einer rennt vorher schnell noch hierhin, dahinten sind noch diejenigen, die schon zwei Stunden lang Essen gekocht haben... Schließlich fahren wir pünktlich los. Beim Frühstück auf der A5 erzählt jeder am Tisch was ihn gerade so beschäftigt. Anschließend freuen wir uns, Zeit zu haben für eine intensive Andachtszeit mit Gebet. Ruckzuck erreichen wir Zofingen. Jeder weiß, was er auspacken muss und wo alles hinkommt. Oft gibt es noch technische Probleme zu lösen – heute läuft alles reibungslos. Wir haben sogar noch eine Stunde Zeit, um Mittag im Bus zu essen.

Um 12 Uhr öffnen sich die Türen – und es kommen wieder viele dankbare und erwartungsvolle Besucher, die alle ihre Geschichte mitgebracht haben und sie jemandem erzählen. Der Gottesdienst beginnt mit einer ähnlichen Zahl an Menschen, wie wir sie vor Corona begrüßt haben. Alle, die am Sonntag oft im Livestream dabei sind, steigen gleich engagiert in den Lobpreis mit ein, das ist schön zu hören. 

Spontane Wunder

Der Ablauf unserer Unterwegs-Gottesdienste ist zwar überall ähnlich geplant, aber wir sind jedes Mal überrascht, wie unterschiedlich diese Zeiten am Ende ablaufen. Gott legt immer einen Schwerpunkt – genau für all die Leute, die er zur Veranstaltung gebracht hat. Daher treffen die Worte so stark in die Herzen, dass viele ihre persönliche Antwort mit nach Hause nehmen. Zu den stärksten Teilen gehört die Anbetungszeit nach der Predigt. Wir alle kommen in die Gegenwart Gottes – empfangen und genießen!

Auch spontane Wunder geschehen während dieser Zeit. Eine Frau, die mit Schrauben im Körper leben muss und unter starken Schmerzen gekommen ist, erzählt, dass die Schmerzen während des Gottesdienstes verschwunden sind – und vielleicht auch die Schrauben, meint sie... Eine Frau berichtet, dass sie beim letzten Mal in Zofingen verstanden hat, dass Vergebung wichtig ist und auch Heilung bewirkt. Sie hat es sich zu Herzen genommen, ist geheilt worden und hat wieder tolle Beziehungen zu ihren Lieben.

Ein Mann erzählt, dass er sich ein Beispiel aus der Predigt zu Herzen nehmen will: Mein Großvater hat nach dem Krieg ein Kamintürchen gekauft und gebetet: „Herr, baue du das Gemeindehaus herum.“ Er kennt eine Firma, die gerade Probleme mit Genehmigungen und ähnlichem hat, und will ihr raten, eine Maschine, die sie produzieren, auf das unbebaute Gelände zu stellen und genauso zu beten: „Herr, baue du die Firma um die Maschine.“ Ja, Glaube ist, wenn wir das Unsere in Bewegung setzen und Gott das Seine dazutut! Auch 2023 werden wir in viele Orte kommen und möchten mit dir in die Gegenwart Gottes eintauchen.

Daniel Müller, Missionswerk Karlsruhe

Ist der Himmel offen über dir?

Wir sind 2023 wieder unterwegs!

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