Wie im Himmel so auf Erden

So war unsere Gebetsnacht im Oktober 2019 – wie im Himmel so auf Erden!

In der warmen Herbstnacht des 11. Oktober 2019 öffnete das Missionswerk seine Tore: Zahlreiche Besucher kannten uns durch die Israelreisen, durch unsere Einsätze in Deutschland und der Schweiz und aus dem Fernsehen und wollten nun eine Nacht voller starken Gebetszeiten, Inputs und Lobpreis erleben. Wer in dieser Nacht nicht in der Christuskathedrale sein konnte, hatte die Möglichkeit, online über den Live-Stream, über Facebook und YouTube teilzunehmen und auf diese Weise erlebten diesmal sogar mehr Menschen in ihrem Wohnzimmer als vor Ort Gott ganz persönlich.

Nicht nur an Weihnachten

Den Lobpreis leitete die Passion-Band, die mit uns gemeinsam – nicht als Fremde, sondern als Familie – vor Gott treten und ihm alle Ehre geben wollte. Dass wir einen großen Gott haben, verdeutlichten auch die zahlreichen Berichte der Besucher von Gottes Wirken. Die Kraft, die Jesus damals vor 2000 Jahren befähigte, Blinden das Augenlicht wieder zu schenken, Menschen zu speisen oder Sünden zu vergeben, wirkt auch noch heute. Die Gesichter der Besucher, die ein Zeugnis vortrugen, strahlten und für diejenigen, die ihr Gebetsanliegen zum Missionswerk geschickt hatten, waren diese Berichte von Gottes Handeln eine große Ermutigung. Stöbere hier durch unsere Gebetserhörung und lass dich ermutigen daran zu glauben, dass das, was Gott im Leben anderer tut, auch bei dir tun kann.

In schweren Zeiten fühlt sich mancher unglaublich weit entfernt von Gott und seiner Herrlichkeit. Die eigenen Probleme erscheinen aussichtslos und erdrückend. Daniel Müller erinnerte daran, dass jeder Einzelne von uns Träger von Gottes Gegenwart ist und dass Gottes Kraft durch uns fließen kann – wenn wir es zulassen. Jesus ist nicht weit entfernt von uns Menschen und begegnet uns nicht nur einmal im Jahr an Weihnachten. Der Himmel ist direkt in uns – wir haben freien Zugang zu Gottes Herrlichkeit und zu den Verheißungen der Bibel. Wenn wir dies in Anspruch nehmen, können auch unsere Mitmenschen davon profitieren und Jesus kennenlernen!

„Die Welt braucht keine Christen, die fromme Wörter aneinanderreihen – sondern will sehen, dass Leben mit Jesus funktioniert!“ – Daniel Müller

 
Wir können alle biblischen Zusagen für uns in Anspruch nehmen, wenn wir uns dazu bereitstellen, ein Kanal Gottes zu sein. Zum Abschluss seiner Predigt forderte Daniel die Besucher auf ihre persönlichen „Unmöglichkeiten“ aufzuschreiben.
Isolde Müller richtete sich mit einer schlichten Frage an das Publikum: „Was siehst du?“ Mancher mag bei dieser Frage anfangs etwas verwundert gewesen sein, doch Isolde machte klar, dass unsere Blickrichtung, der Inhalt unserer Gedanken mehr bewirkt, als man ursprünglich meinen könnte. Am Ende stand die Frage: Was nimmt Raum ein in unserem Leben und entfaltet seine Wirkung? Denn wenn unser Fokus auf Jesus liegt, dann kann das Unmögliche möglich werden und unsere Grenzen deutlich überschreiten. Glaube entwickelt sich aus dem, was wir im geistlichen Bereich sehen, denn was wir mit unseren geistlichen Augen wahrnehmen, wird auch in unseren Herzen präsent und die biblischen Verheißungen gewinnen in unserem Leben Raum. 

Lachen mit der Jugend

Thomas Inhoff, der neue Pastor, der Anfang 2019 im Missionswerk eingesetzt wurde, erinnerte an den Himmel: Er erklärte, dass dort alles zu unserem Vorteil dient – und genau diese Haltung brachte Jesus mit auf die Erde: sein Auftrag war, die Menschen von ihren Sünden zu befreien. Jesus war nicht auf seinen eigenen Vorteil bedacht, sondern allein auf unserem. Er ließ seine himmlischen Privilegien für uns außer Acht. Diese Haltung wünscht sich Gott auch für uns. Zugleich ist sie eine der größten Veränderungen, die wir durchleben. Um dieser von Gott gewollten Haltung noch näher zu kommen, beteten immer drei Besucher der Gebetsnacht füreinander.

Mit einer Gymnastikeinlage brachten sie jeden Kreislauf richtig in Schwung. Im anschließenden Theaterstück „Gott in der Box“ machten sie darauf aufmerksam, welche Rolle Gott in unserem Leben spielen will. Oft holen wir Gott aus der Kiste, wenn es schwierig wird oder ein paar Wünsche erfüllt werden sollen. Doch dadurch beschränken wir Gott und sein Wirken. Gott ist immer präsent und nimmt alles wahr – egal, ob positiv oder negativ. Er möchte unser Freund sein und auch durch jedes unserer Täler mit uns gehen.

Spontane Heilungen

Im abschließenden Abendmahl konnte jeder Besucher eine Karte nach vorne ans Kreuz bringen, auf denen die eigenen Unmöglichkeiten notiert waren. Vorne wurde sie mit dem Stempel „Für Gott möglich“ versehen und in Gottes Hände gelegt. Unsere Unmöglichkeiten können uns im alltäglichen Leben immer wieder begegnen, doch wir haben einen Gott an unserer Seite, der größer als all diese Sorgen ist und schon die perfekte Lösung für uns parat hat!
Nach den Gebetszeiten kamen zahlreiche Menschen nach vorne und berichteten von ihrer spontanen Heilung in dieser Nacht, etwa von Schmerzen im Rücken oder Knie, die verschwunden waren. Es war eine Freude zu sehen, wie sehr die Menschen in den starken Gebetszeiten und Proklamationen für ihren Gott brannten und die Freiheit, die Gott ihnen zusprach, dankend annahmen. „Danke, für die wunderbare Gebetsnacht,“ schrieb uns eine Besucherin. „Auch diese hat mich wieder sehr bestärkt, dass nur die gelebte Du-und-Du-Beziehung der Weg des Glaubens ist!“
Meike Rösel


Die kommende Gebetsnacht findet an Karfreitag, 10. April 2020, statt. Bist du dabei? Erfahre mehr

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