
Wirf deine Sorgen auf Gott!
Ermutigung der Woche
„Werfen“ bedeutet im Hebräischen „schleudern, so weit wie möglich aus dem Blickfeld bringen“. Ich erinnere mich da an die Bauzeit mit meinem Vater. Wenn wir etwas Schweres zu tragen hatten, wurde die Last nicht langsam abgelassen. Nein! 1, 2, 3 und man hat sie geworfen. Es wäre viel zu anstrengend und schmerzhaft gewesen, die Last langsam abzulegen.
Mir gefällt das Wort „schleudern“ im heutigen Bibelvers: Etwas, das man von sich schleudert, lässt man in dem Moment los, wo es die größte Geschwindigkeit hat. Man will es ja auch am weitesten von sich wegbringen. Genau so sollen wir unsere Anliegen loswerden. Mach es nicht halbherzig, schleudere sie so weit wie möglich von dir weg. Du sollst unter dieser Last nicht zusammenbrechen. König David, der diesen Vers schrieb, hatte damit Erfahrung. Sünden, Niederlagen und Kummer musste er loswerden.
Es ist deine Entscheidung, was du mit deiner Last tust. Wie viel willst du noch selbst tragen? Jesus hat einen Platz des Abwurfes geschaffen – das Kreuz! Wirf alle deine Sorgen, Lasten und Ängste ans Kreuz von Jesus. Tu es und werde froh!
Dein Daniel


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Gebetsimpuls
„Danke, Herr, dass ich meine Anliegen bei dir am Kreuz abwerfen darf. Danke, dass ich sie bewusst mit Namen nennen darf. Schenke mir den Mut, sie auch dort zu lassen und ein Leben zu führen, bei dem du mich leiten kannst und mir deine Weisheit bei Entscheidungen schenkst. Danke, dass dieser Abladeplatz ständig offen ist. Amen“
Gebetserhörung
„Ich habe vor Jahren um Gebet gebeten. Ich war total kaputt wegen einer Art Burnout, hatte Ängste, Herzrasen, usw. Und das Schlimmste: Ich war überzeugt, verloren zu sein. Mein Gedanke dabei war meist: Du bist ein so schlimmer Sünder, deshalb befindest du dich in dieser Lage, denn wer mit Gott in Ordnung ist, dem geht es gut. Ihr habt für mich gebetet und geglaubt. Jetzt bin ich etwa 1,5 Jahre wieder gesund und stärker als vorher. Auch meine Zuversicht und der Glaube wurden mir wieder geschenkt. Da ich nicht vorschnell antworten wollte, habe ich etwas gewartet. Doch gerade, als ich die super Gebetserhörungen gelesen habe, dachte ich: Du musst es berichten! Nochmal vielen Dank für eure Treue und euren Glauben.“
