Wie Du deine mentale Gesundheit stärkst

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Wie Du deine mentale Gesundheit stärkst

Was ist mentale Gesundheit?

Mental gesund zu sein, bedeutet, mit den verschiedenen Bereichen des Lebens wie Arbeit, Freizeit, Beziehungen und der eigenen Persönlichkeit zurechtzukommen und Herausforderungen bewältigen zu können.

Mentale Gesundheit bezeichnet das seelische Wohlbefinden, das uns ermöglicht, Stress zu bewältigen, gesunde Beziehungen zu führen und ist eine wichtige Voraussetzung für Leistungsfähigkeit und Lebensqualität.

Was kann die mentale Gesundheit behindern?

Wer wäre nicht gern auf Dauer ausgeglichen und innerlich stabil? Doch die Wirklichkeit sieht anders aus. Viele von uns fühlen sich manchmal oder sogar häufig niedergeschlagen und belastet. Was unsere mentale Gesundheit beeinträchtigt, kann ganz unterschiedliche Ursachen haben, wie beispielsweise:

  • Anhaltender Stress
  • Konfliktreiche Beziehungen
  • Ungewollte Einsamkeit
  • Finanzielle Sorgen
  • Ungesunde Ernährung
  • Schlafmangel
  • Genetische Veranlagung
  • Drogenmissbrauch

Laut einer Studie über die häufigsten Ängste der Deutschen gehören zu den größten Befürchtungen die steigenden Lebenshaltungskosten, die Spaltung der Gesellschaft und der Klimawandel. Auch solche Ängste erschweren unsere innere Balance. In unserer Lebenswirklichkeit kommen häufig verschiedene der genannten Belastungen zusammen. Wenn wir sie nicht erkennen und gegensteuern, können sie zu ernsthaften psychischen Problemen führen, die unser tägliches Leben, unsere Beziehungen und unser allgemeines Wohlbefinden stark beeinträchtigen. Deshalb ist es wichtig, auf Warnsignale zu achten und wenn nötig Unterstützung zu suchen, um die eigene mentale Gesundheit zu stärken.

A young fit man exploring the wilderness; walking desolate suspension bridges, walking around a blue alpine lake, and driving on the open road.

Wie kann ich meine mentale Gesundheit stärken?

Gesunder Körper

 

Körper und Seele gehören zusammen. Wer seinem Körper Gutes tut, stärkt deshalb auch die Seele. Regelmäßige körperliche Bewegung, sei es durch Sport, Fahrradfahren oder Spaziergänge an der frischen Luft, fördert die Ausschüttung von Endorphinen. Sie sind auch als Stimmungshormone bekannt, weil sie dazu beitragen können, Entspannung zu finden, die Laune zu verbessern und das allgemeine Wohlbefinden zu steigern. Dabei unterstützt auch eine ausgewogene Ernährung mit viel Obst, Gemüse, Vollkornprodukten und gesunden Fetten. Darüber hinaus hilft regelmäßiger Schlaf bei der Verarbeitung von Stress und fördert die emotionale Resilienz.

 

Soziale Beziehungen

 

Als Menschen sind wir für die Gemeinschaft geschaffen. Wir werden in eine Familie hineingeboren, die unsere emotionale und soziale Entwicklung im Normalfall unterstützt und fördert. Als Erwachsene brauchen wir regelmäßige Begegnungen mit Menschen mitsamt Austausch von Gedanken, Gefühlen und Erfahrungen, um weiter zu reifen.

In Gesprächen können wir außerdem negative Emotionen verarbeiten und Belastungen loslassen. All das stärkt unser Selbstwertgefühl und unsere Resilienz. Es verringert Angstzustände und fördert den Zusammenhalt und damit das Gefühl, erwünscht, gewollt und angenommen zu sein.

 

Sinnhaftes Leben

 

Wir leben nicht nur um zu existieren. Zum Menschsein gehört eine Verbindung mit unserem Schöpfer – ja, mehr noch: Wir sind zu einer persönlichen, vertrauensvollen Beziehung mit Gott berufen. Er liebt uns wie ein Vater und wir dürfen als seine Kinder leben. Aus dieser Beziehung heraus dürfen wir unsere von Gott geschenkte Persönlichkeit entfalten und die Erde positiv gestalten. Darin finden wir den Sinn unseres Daseins. Ein solches sinnerfülltes Leben und das Erleben von Gottes bedingungsloser Liebe und Annahme bilden den fruchtbaren Boden, in dem unsere seelische und mentale Gesundheit gedeihen kann.

7 biblische Prinzipien für mentale Gesundheit

Die Bibel dreht sich nicht nur um Glaubensfragen, sondern enthält zeitlose Weisheiten, die auf verschiedenste Lebensbereiche anwendbar sind. Die folgenden sieben Prinzipien basieren auf den Lehren der Bibel und bieten praktische Einsichten, wie wir unsere mentale Gesundheit stärken und ein erfülltes Leben führen können.

Auf Gottes Liebe und Versorgung vertrauen
Jesus hat dazu ermutigt, sich keine Sorgen zu machen, sondern auf Gottes Fürsorge zu vertrauen. Dafür kann es helfen, regelmäßig Gottes Zusagen in der Bibel zu lesen und sie immer wieder in Erinnerung zu rufen. Wir dürfen unsere Last auf Gott werfen und loswerden: „Ladet alle eure Sorgen bei Gott ab, denn er sorgt für euch“ (1. Petrus 5,7).

Nach Gottes Rhythmus leben
Selbst Psychologen empfehlen einen „Mental Health Day“ in der Woche, um die Batterien regelmäßig aufzuladen. Christen feiern schon lange den Sonntag als Tag der Ruhe, Reflexion und Besinnung auf den Schöpfer.

In Gottes Wort eintauchen
In der Bibel finden wir Trost und Ermutigung, Wahrheit und Sinn. In die Texte einzutauchen, führt uns in die Nähe unseres Schöpfers, der uns besser kennt als wir uns selbst. Bibelverse zum Thema „Sorgen“ erinnern uns z.B. an Gottes Zusagen wenn wir niedergeschlagen sind.

Die Beziehung mit Gott pflegen
Das Gebet – das vertrauensvolle Zwiegespräch mit dem, der uns geschaffen hat – erinnert uns daran, dass wir nicht allein sind. Das Vertrauen in Gottes ewige Gegenwart verleiht Hoffnung, die auch schwierige Situationen überwinden hilft.

Vergebung empfangen und weitergeben
Negative Gefühle wie Groll und Ärger können uns gefangen halten. Vergebung bedeutet, diese Gefühle loszulassen und ebnet den Weg, dass Beziehungen heilen können. Studien haben gezeigt, dass Vergebung zu einer Verringerung von Ängsten und Depressionen führen kann.

Von sich selbst wegschauen
Nach der Liebe zu Gott kommt in der Bibel die Liebe zum Nächsten. So wie wir uns selbst lieben, sollen wir auch andere lieben. Statt nur um uns selbst zu kreisen, hilft es den Blick zu heben, andere Menschen wahrzunehmen und ihnen zu dienen. Darin können wir Freude, Zufriedenheit und soziale Bindungen erleben.

Dankbarkeit einüben
Ein dankbarer Lebensstil durchbricht Grübelei und negative Denkmuster. Indem wir unsere Aufmerksamkeit auf das richten, was Gott uns täglich schenkt, verschieben wir unseren Fokus weg von Problemen und Sorgen. So nehmen wir Gottes Gegenwart in unserem Alltag bewusster wahr und festigen unser Vertrauen, dass er uns versorgt.

Wie stärkt der christliche Glaube die Mentale Gesundheit?

Im Zusammenhang mit „Mental Health“ fallen häufig die Stichworte „Selbstfürsorge“ oder der englische Begriff „Self Care“. Auch wenn die Bibel diese Formulierungen nicht kennt, so lesen wir darin beiläufig etwas ganz Ähnliches. Jesus fordert uns auf: „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.“ Wie selbstverständlich geht Jesus davon aus, dass wir uns selbst lieben. Selbstliebe und Selbstfürsorge sind demnach notwendige Grundlagen, um anderen dienen zu können.

 

Aber sie reichen nicht aus. Allein sind wir uns nicht genug. Die Gemeinschaft mit anderen spielt eine zentrale Rolle. In der Bibel lesen wir: „Einer trage des anderen Lasten. So erfüllt ihr das Gesetz, das wir von Christus haben“ (Galater 6,2). Die Unterstützung durch andere Menschen, die glauben, kann ein wesentlicher Pfeiler für unsere seelische Gesundheit sein. Das Gefühl der Zugehörigkeit und des gegenseitigen Beistands geben Kraft und Zuversicht.

Gebet, Dank und Anbetung sind ebenfalls wertvolle Werkzeuge. In der Bibel werden wir aufgerufen: „Macht euch keine Sorgen! Ihr dürft in jeder Lage zu Gott beten. Sagt ihm, was euch fehlt, und dankt ihm! Dann wird Gottes Friede, der all unser Verstehen übersteigt, eure Herzen und Gedanken bewahren, weil ihr mit Jesus Christus verbunden seid. „Sorgt euch um nichts, sondern in allem lasst durch Gebet und Flehen mit Danksagung eure Anliegen vor Gott kundwerden. Und der Friede Gottes, der allen Verstand übersteigt, wird eure Herzen und eure Gedanken in Christus Jesus bewahren“ (Philipper 4,6-7).

 

Ein im Alltag gelebter Glaube tut unserer Seele gut. Indem wir unsere Sorgen Gott anvertrauen, uns selbst und andere lieben, in Gemeinschaft leben und dankbar mit Gott im Gespräch bleiben, können wir eine gesunde Balance finden und unsere innere Gesundheit stärken.


Unsere Angebote für dich:

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Wir ermutigen dich, zu glauben, dass Jesus sich um dich kümmert. Ihm ist nichts unmöglich! Gerne beten wir für dein Anliegen. Wenn du einen Brief per Post mit einem ermutigenden Wort aus der Bibel erhalten möchtest, kannst du dich ebenfalls melden.  Hier kannst du uns online dein Anliegen nennen, für das du dir Gebet wünschst.
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Wir glauben: Gebet ist wie das Gespräch mit einem guten Freund. Wir geben dir Tipps und Beispiele für persönliche Gebete an die Hand. Und wenn du magst, kannst du hier auch kostenlos Material dazu bestellen.
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Daniel Müller Leiter Missionswerk Karlsruhe

Wir ermutigen dich.

In seiner Predigt „Weg mit den Alltagssorgen“ zeigt Daniel Müller, wie wir uns von überflüssigen Sorgen befreien und den Weg in eine innere Ruhe und Gelassenheit bei Gott finden können.
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Wann ist therapeutische Hilfe wichtig?

Bestimmte Anzeichen und Symptome können auf schwerwiegendere psychologische Probleme hinweisen, bei denen es wichtig ist, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Grundsätzlich gehören dazu negative Gefühle, die über einen längeren Zeitraum anhalten oder regelmäßig auftreten und die das tägliche Leben beeinträchtigen und die Bewältigung erschweren.

Solche Symptome können sein:

  • Angst- und Panikzustände
  • Gefühle von Traurigkeit oder Hoffnungslosigkeit
  • Schlaf- oder Appetitlosigkeit
  • Starke Reizbarkeit und Aggressionen
  • Gedanken an Selbstverletzung oder Suizid
  • Vermehrter Konsum von Alkohol, Drogen oder Medikamenten
  • Rückzug von Freunden, Familie und anderen Menschen

Sich in solchen Situationen professionelle Hilfe von (christlichen) Psychologen, Therapeuten oder Beratern zu suchen, ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Reife. Fachleute können individuell notwendige Unterstützung geben und geeignete Schritte entwickeln.

Wann ist therapeutische Hilfe für die mentale Gesundheit wichtig?

Christlich ausgerichtete Kliniken

de’ignis-Fachklinik
Ort: 72227 Egenhausen
www.deignis.de/einrichtungen
Behandlung von Menschen mit psychischen und psychosomatischen Erkrankungen auf christlicher Basis.

 

Klinik Hohe Mark
Ort: 61440 Oberursel
www.hohemark.de
Menschen mit psychischen Problemen, Traumata und Abhängigkeiten werden in fachlicher Kompetenz und christlichem Engagement behandelt.

Eine Liste mit weiteren Hilfsangeboten findest du bei der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Lebenshilfen.

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