Offener Himmel – Bericht von der Gebetsnacht

Unter einem offenen Himmel haben wir an Karfreitag 2021 Gottes Gegenwart bei unserer Gebetsnacht erlebt.

Als Mitarbeiterteam kamen wir an Karfreitag mit großer Vorfreude zusammen, um alles vorzubereiten. Anschließend feierten wir das Abendmahl. Wegen des Online-Formats hatten wir die Gebetsnacht wieder auf den Tag verlegt, und brachten sie als Team nun in einer Gebetsnacht vor Gott. Unser großes Anliegen war, dass der „Offene Himmel“, den wir als Thema für die Gebetsnacht gewählt hatten, für alle Zuschauer erfahrbar werden würde. 
Als die Jugendband um 14 Uhr die Zeit eröffnete, klinkten sich Tausende Teilnehmer an ihren Laptops, Smartphones und Tablets ein. Unter der Leitung von Rahel Selg begannen wir mit dem Lied „Zuerst geliebt“ und dem Wunsch: „Du hast mich zuerst geliebt. Darum will ich dich anbeten!“ Uwe Porozynski begrüßte alle, die teilnahmen mit dem Zuspruch: „Ihr werdet den Himmel offen sehen!“ Er ermutigte, sich über WhatsApp, YouTube und andere Kanäle aktiv zu beteiligen: Alles konnten Gebetsanliegen nennen, für die gebetet wurde, und Berichte von Gebetserhörung übersenden.

Verbindung zum Allerheiligsten

Daniel und Isolde begrüßten alle Teilnehmer mit dem besonderen Dank für die Mit-Betenden sowie alle vom Gebetsnetz, die sich zum aktiven Gebet und Fasten an der Gebetsnacht beteiligt hatten. Nach einer intensiven Lobpreiszeit leitete das Zeugnis eines Livestream-Zuschauers zum Abendmahl über: Er hatte erlebt, wie das Abendmahl für ihn zum großen Segen geworden war. Isolde las eine Proklamation vor, in der die Dimension des Abendmahls beschrieben wurde. Daniel formulierte den großen Zuspruch: „Wir dürfen im Abendmahl Verbindung zum Allerheiligsten haben: Anteil an Sieg und Vergebung!“ Mit Gebeten wurde das Einnehmen von Brot und Wein begleitet. Zum Abschluss des Abendmahls sang Rahel das berührende Lied „I surrender all“: „An Jesus trete ich alles ab, freiwillig gebe ich ihm alles hin.“ 
Anschließend berichtete Daniel über die Sendung „Hoffnung um 12“ und die Fülle an Gebetserhörung, die wir dort erleben. Ab 14. April wird zudem jeden 2. Mittwoch um 19 Uhr die Sendung „Gebet für dich Live“ live aus dem neuen Studio ausgestrahlt. „Das ist ein unaussprechliches Vorrecht und eine Möglichkeit, Menschen außerhalb des christlichen Umfeldes zu erreichen!“, erklärte Daniel. 

Wovon sind wir erfüllt?

Mit seinem Lied „Herz zu Herz“ leitete Daniel anschließend seine Predigt zum Gebetsnachtsthema ein: „Ist der Himmel offen über dir?“ Er hinterfragte auch unseren Umgang mit der Pandemie: „Sind die Virusgeschichten bei dir allgegenwärtig? Oder bist du erfüllt von der Liebe Gottes?“ Denn was in uns steckt, ist das, was wir weitergeben können. Daniel ermutigte dazu, unseren Platz im Alltag einzunehmen, um Gott von Angesicht zu Angesicht zu erleben. Wir stehen im Zeitalter eines geöffneten Himmels und dürfen mit Gott hineingehen und in Gemeinschaft mit ihm leben.
„‘Wie kann ich den Himmel über mir öffnen?‘, so wirst du dich fragen“, sagte Daniel. Seine Antwort: Jesus ist der Schlüssel und unsere Herzenseinstellung öffnet den Himmel. Wenn wir mit unserem ganzen Willen eine Entscheidung dafür treffen, wenn wir zu Jesus umkehren, erleben wir den offenen Himmel. Im Buch 1. Könige lesen wir, dass Gott dem Propheten Elia versprach, es nach zweijähriger Trockenzeit wieder regnen zu lassen. Er schickte Elia zum damaligen König Ahab. Nachdem Gott seine Kraft erwiesen hatte, sagte Elia zu Ahab: „Ich höre es schon rauschen.“ Der Regen zog schon herauf! 
„Was hörst du heute?“, fragte Daniel. „Hörst du Statistiken über einen Virus oder das Rauschen wie bei Eila? Wir müssen hören, was Gott bereithält!“ Gott sieht schon lange unsere Lösung. Wir dürfen sehen, was andere nicht sehen. Der Himmel ist offen!

Fülle erhörter Gebete

Proklamationen, Heilungsgebete, Worte der Erkenntnis und Zeugnisse schlossen sich an und durchzogen die gesamte Gebetsnacht. Wir waren begeistert über Heilungen von Parkinson, Tumoren und Depressionen, von Magersucht, Neurodermitis und Herzinfarkt, aber auch finanzielle Hilfe zu hören. „Es rauscht, als wollte es regnen!“, so könnte man diese Erfahrungen beschreiben. Ja, es hat wirklich geregnet im geistlichen Bereich! 
Es folgten Gebete für Menschen in „dunklen Blasen dieser Welt“, die im bildlichen Sinne „aufgestochen“ werden müssen. Alles Dunkel muss ans Licht. Über allem Okkulten riefen wir Befreiung aus. Immer wieder beteten wir für Gebetsanliegen, die Teilnehmer uns schickten: für Kinder und Enkelkinder, für ihre Großeltern, für Babys und kleine Kinder. Anschließend beteten Daniel, Isolde und Thomas über die zuvor eingesandten Gebetskarten und auch für die Arbeit des Missionswerkes wurde gebetet – insbesondere für die Medienarbeit, die Sozialarbeit in Israel, in Indien und Südafrika.
„Gottes Nähe ist uns überall zugesagt, gerade dann, wenn wir keine Hoffnung oder keinen Lebensmut mehr haben!“, sprach Daniel uns zu. Um die große Gemeinschaft im Livestream sichtbar zu machen, zeigte Thomas Selfies, die Teilnehmer während der Veranstaltung geschickt hatten. 
Ein Stück Israelheimat vermittelte unser Reiseleiter Dany Walther, der per Liveübertragung direkt aus Israel zugeschaltet wurde. Er berichtete über die Pflanze, aus der vermutlich die Dornenkrone geformt wurde, die man Jesus vor seiner Hinrichtung aufsetzte. 

Himmelsleiter

Mit dem Lied: „Kadosh“ leitete Daniel zur Predigt mit Thomas über, die sich mit Jakobs Traum von einer Himmelsleiter befasste, der in 1. Mose 28 beschrieben wird. Viele Menschen verhalten sich wie Jakob, der keine Ahnung von Gottes Gegenwart gehabt hatte. Doch die Lösung für unsere Gesellschaft ist Jesus. Er ist der Zugang zum Himmel. Um das Land zu heilen, bedarf es der Demütigung vor Gott, damit Heilung erfahrbar wird.
Isolde verwies in ihrer Predigt darauf, dass ein offener Himmel und unsere Sehnsucht nach Gottes Herrlichkeit erst durch den Heiligen Geist möglich werden. „Er ist der Verkündiger und der Kommunikator!“ Doch es gibt auch Blockaden, die einen Zugang verhindern. „Wir müssen den Kanal offenhalten“, erklärte Isolde und verdeutlichte es mit einem Text aus dem Galaterbrief:

„Lebt aus der Kraft, die der Geist Gottes gibt; dann müsst ihr nicht euren selbstsüchtigen Wünschen folgen.“ Galater 5,16

Part der Jugend

Auch die Jugend gestaltete einen Teil der Gebetsnacht. Mit einem Gebet von Suzan Suleiman durften wir uns nach Gott ausstrecken, um durch den Heiligen Geist lebendig zu werden und den Schleier niederzureißen und Frieden, Liebe und Geborgenheit in diese Welt zu bringen. Dorit Hübner beschloss mit ihrem Lied “King of Kings” den Part unserer Jugendgruppe, die seit Februar auch im Internet mit ihrer Clipreihe „Power On“ kompakt und ansprechend zur Nachfolge ermuntert.
Gegen 20 Uhr beschloss Daniel die fast sechsstündige Gebetsnacht. Ab 22 Uhr konnte eine Aufzeichnung noch einmal auf YouTube nachverfolgt werden. Mit einem besonderen Dank an alle Mitwirkenden vor und hinter den Kameras und einem Ausblick auf die nächste Gebetsnacht am 18.09.2022 endete die gemeinsame Zeit, in der uns Gott in einen geöffneten Himmel schauen ließ.
Alexander Hofmann

Gebetsnacht für zu Hause

Für alle, die ebenfalls noch eintauchen wollen, wird die Aufzeichnung als CD, DVD, USB-Stick und Downloads hier angeboten.

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