
Welches Bild hast du von dir?
Wann hast du zuletzt Urlaubsfotos angeschaut? Wie waren die Menschen darauf zu sehen? Meist setzen wir unser strahlendstes Lächeln auf, ordnen unsere Kleidung und rücken uns in ein gutes Licht. Wir leben in einer Welt, in der Äußerlichkeiten viel gelten: gutes Aussehen, ein hoher sozialer Status, ein angesehener Beruf. Um dabei innerlich frei und fröhlich zu bleiben, ist es entscheidend, ein gesundes Bild von uns selbst zu haben. Deshalb ist die Frage zentral: Worauf gründet sich dein Selbstbild? Woran machst du deine Identität fest? Schaust du auf deine Herkunft, deinen finanziellen Status und deine Bildung? Oder schaust du auf den, der dich geschaffen hat? Das Bild, das du von dir hast, beeinflusst dein Denken, dein Reden und dein Handeln maßgeblich. Dein Verstand zeichnet ein Bild von dir – mit den Farben, die du ihm gibst. Welche Farben sind das? Welches
Bild malst du von dir? Malst du dein Bild in Schwarz, in Dunkelgrau, in Straßengrau? Siehst du dich als unbedeutend? Als unattraktiv? Als krank? Als Versager? Sagst du: „Das ist eben die Realität“?
Gott gab dir Farben
Dann will ich dir sagen: Realität ist auch, dass Gott dir Buntstifte an die Hand gegeben hat – die Buntstifte der Erlösung. Mit diesen Farben darfst du dein Bild bunt malen und sagen: „Ich bin stark in der Kraft des Herrn. Ich bin mit der Freude Gottes erfüllt. Ich bin gerettet.“ Die Frage ist: Stimmt dein Bild mit Gottes Wahrheit überein, die wir in der Bibel finden? In seiner Wahrheit darfst du sagen: „Ich bin geschaffen nach dem Bilde Gottes!“ (nach 1. Mose 1,27). Gott hat dich nach seinem Ebenbild geschaffen, Mann oder Frau, und er möchte, dass du dich immer mehr in seinen Charakter verwandelst. Die Bibel erinnert dich daran, dass Gott dich als unbezahlbaren Schatz betrachtet, selbst wenn du Schwächen und Fehler hast. Die gute Nachricht ist, dass Gott dich bedingungslos liebt, nicht aufgrund deiner Leistungen, sondern weil du seine einzigartige Schöpfung bist. Deine Vergangenheit definiert nicht deinen Wert, denn Gott hat dich als individuelles Original geschaffen.
Gottes Kraft wirkt in dir
Doch wie kannst du dein Selbstbild verändern und zu der Wahrheit gelangen, die Gott über dich denkt? Es beginnt damit, dass du mit Gott übereinstimmst. Seine Farbstifte zeichnen dich als Überwinder, Sieger, Erretteten und Geheilten. Du brauchst dich von
deiner Schwachheit und Unsicherheit nicht regieren zu lassen, sondern darfst dich auf Gottes Kraft verlassen – gemäß seinem Zuspruch in 2. Korinther 12,9:
„Verlass dich ganz auf meine Gnade. Denn gerade, wenn du schwach bist, kann sich meine Kraft an dir besonders zeigen.“
Du brauchst dich nicht von den Umständen deiner Vergangenheit oder deiner Gegenwart einschränken
zu lassen, sondern kannst durch den Glauben an Gott „über Mauern springen“ (Psalm 18,30). Ich ermutige dich, dich nicht durch die begrenzte Brille deiner Umstände zu sehen, sondern durch Gottes Spiegel. Er hat einen besonderen Plan für dich, voller Gaben
und Potenzial. Lass uns beginnen, dich so zu sehen, wie Gott dich sieht: als Gewinner und Überwinder! Gott möchte, dass du auf der Erde für ihn Geschichte schreibst, als lebendiger Zeuge seiner Liebe und Gnade. Erlaube deinem Verstand nicht, dich klein zu machen, sondern lass Gott dich mit seinen leuchtenden, farbenfrohen Farbstiften als starken, siegreichen und geliebten Menschen
zeichnen. Lass uns aufhören, uns selbst zu begrenzen, und stattdessen in den Plänen Gottes für unser Leben wandeln.
Es ist Zeit, deine Vergangenheit nicht länger dein Leben bestimmen zu lassen, sondern dich so zu sehen, wie Gott dich sieht – mit einem Potenzial an Gaben und einer Bestimmung, die nur darauf wartet, entdeckt zu werden. Und denke immer daran: Deine
Schwierigkeiten mögen groß sein, aber Gott ist größer! Tritt in die Wahrheiten Gottes ein, die Gott über dich hat, und gestalte
dein Leben in seiner Liebe und Gnade. Möge Gottes Wahrheit in deinem Herzen erstrahlen und dich dazu befähigen, in seiner Kraft deine von ihm gegebene Bestimmung zu erfüllen
Daniel Müller, Missionswerk Karlsruhe
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