Beten und Anpacken bei POPUP

Ein wichtiger geistlicher Moment in unserem Sozialprojekt in Südafrika

Es war eine besondere Tour durch die Innenstadt von Pretoria: Alan Platt, der Gründer unseres Sozialprojekts POPUP in Südafrika, lief mit einer Gruppe von Verantwortlichen und Besuchern durch die Straßen. Ihr Ziel: Für die Menschen, die Stadt und für die Zukunft des Projekts beten. Denn POPUP stand vor einer großen Frage: Eines der Zentren musste umziehen – wo konnte die Arbeit künftig weitergehen und wachsen?

In einem Bürogebäude kam die Gruppe schließlich zusammen und nahm sich Zeit, vor Gott zu treten. Gemeinsam beteten sie für einen neuen Standort, für die Leitungspersonen, für Gottes Führung und offene Türen.

Messbare Erfolge

POPUP bildet Menschen aus, die nur schwer einen Arbeitsplatz finden. Neben den praktischen Fähigkeiten, die sie erlernen, wird bewusst auch ein geistliches Fundament gelegt und die persönliche Entwicklung gefördert. Und die verschiedenen Ausbildungskurse zeigen messbare Erfolge: Ein Drittel der Absolventen findet anschließend sofort eine Stelle. Angesichts der hohen Arbeitslosigkeit in Südafrika ist das ein sehr guter Wert. Und auch ein neuer Standort ist mittlerweile gefunden …

"Wir wünschen uns zu erleben, wie buchstäblich Hunderte von Menschen berührt und verändert werden, wie ihr Leben neue Ausrichtung bekommt und sie ihre wahre Identität in Christus und ihre Bestimmung im Leben entdecken."

Alan Platt – POPUP-Gründer

Gott in die Städte

Beten und anpacken – bei Alan Platt gehört beides zusammen. Seine Vision ist, dass Christen sich nicht nur zum Gottesdienst treffen, sondern Gottes Liebe auch in ihre Städte tragen und diese positiv verändern. POPUP zeigt ganz praktisch, wie das gelingen kann: Junge Arbeitslose entdecken ihre Identität und Berufung, bekommen eine Perspektive für ihr Leben und können ihrerseits zum Segen für andere werden. So verändert Gott einzelne Leben – und durch sie Familien und das größere Umfeld.

Geschafft! Acht intensive Wochen liegen hinter diesen Absolventen des Grundkurses. Sie haben sich mit Gottes Liebe, ihrer Identität und Berufung beschäftigt, Computerkenntnisse erworben und sich auf das Arbeitsleben vorbereitet. Jetzt sind sie bereit für ihren nächsten Schritt der Ausbildung.
POPUP will Menschen befähigen, ihre Zukunft selbst zu gestalten. Die Schweißausbildung in Soshanguve ist dafür ein gutes Beispiel: Nach den allgemeinen Grundlagen für das Arbeitsleben lernen die Schüler ein gefragtes Handwerk und erhalten so gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt.
Städte zum Guten zu verändern: Zu dieser Vision tragen die Kurse von POPUP auch ganz praktisch bei. In der Ausbildung zur Instandhaltung von Haus und Hof lernen die Schüler Fähigkeiten, mit denen sie beruflich durchstarten können – und zugleich das eigene Wohnumfeld lebenswerter machen.

Als Missionswerk Karlsruhe engagieren wir uns von Herzen für die Menschen, die durch POPUP eine Chance bekommen. Wenn du daran teilhaben möchtest, freuen wir uns, wenn du mit uns für diese Arbeit betest und sie finanziell unterstützt. Spenden mit dem Vermerk POPUP leiten wir gern weiter.

Spenden

POPUP

Ein amüsanter Name für eine wichtige Aufgabe in Südafrika: POPUP ist die Abkürzung für „People Upliftment Programme“, was so viel bedeutet wie „Programm zur Förderung von Menschen“. Das Ziel dieses christlichen Sozialwerks ist es, arbeitslosen Menschen eine berufliche, geistliche undlebenspraktische Begleitung anzubieten, sodass sie eine Arbeit finden und neue Hoffnung für sich und ihr Umfeld schöpfen. Die große Besonderheit ist der gelungene Mix aus christlicher Prägung, lebenspraktischen Inhalten und konkretem Arbeitsmarktbezug.

                                                                        

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