Live aus dem Missionswerk

Auch in deinen Herausforderungen im Jahr 2019 will Jesus dein unerschütterlicher Halt sein. Isolde Müller zeigt dir, warum du dich ganz auf ihn verlassen kannst.

Mächtige Bergmassive, Kletterfelsen, steinige Klippen in tosender Brandung – Fels und Gestein faszinieren uns nicht erst heutzutage. Schon in der Bibel lesen wir immer wieder von diesen unverwüstlichen Elementen der Schöpfung. Einen der bekanntesten Verse dazu finden wir in Jesaja 54,10:

„Denn die Berge mögen weichen und die Hügel wanken, aber meine Gnade wird nicht von dir weichen, spricht der Herr.“

Ich finde, das ist ein wunderbares Bild! Eher werden sich die Berge fortbewegen, als dass Gottes Gnade aus unserem Leben weicht. Noch standhafter als mächtige Bergmassive ist Gottes Gnade! Dieser Vergleich gibt uns die Sicherheit, dass wir nie und nimmer Gottes Gnade verlieren werden. Er wird uns nicht verlassen. Er kümmert sich um jeden Einzelnen von uns.

Unverrückbar

Wir alle brauchen in unserem Leben etwas, das uns Halt gibt. Wir brauchen etwas, worauf wir stehen können, woran wir uns festhalten können. Etwas, das nicht wankt. Stell dir einmal vor, du wärst am Meer. Hohe Wellen tosen. Der Sturm peitscht sie mit voller Wucht auf die Felsenklippen am Strand, wo sie mit weißer Gischt in die Höhe spritzen. Ohne festen Halt unter den Füßen, ohne einen sicheren Untergrund wäre es bei diesem Wetter undenkbar, diesem Schauspiel zuzusehen.

Schon in der Bibel lesen wir, dass es in unserem Leben stürmisch werden kann: „Wenn die Berge wanken und in den Tiefen des Meeres versinken, wenn die Wogen tosen und schäumen und die Berge erschüttert werden“, sagt Psalm 46. Dann ist Gott „unsere Zuflucht und Stärke, ein bewährter Helfer in Zeiten der Not. Darum fürchten wir uns nicht, selbst wenn die Erde erbebt.“ Wir brauchen keine Angst zu haben, wenn unsere Lebenswogen tosen und schäumen. Denn es ist wie in diesem Naturschauspiel: Sobald der gewaltige Aufprall der Welle nachlässt, erkennen wir, was dieser Fels aushalten kann. Der Fels steht! Er ist unverrückbar. Selbst diese tosenden Wellen konnten ihm nichts anhaben. Ein Fels weicht nicht. Er trotzt jedem Angriff. Und sind die Wellen noch so hoch, so wütend und gewaltig – er steht unerschütterlich und wankt nicht.

Unerschütterlich

Unser Gott ist ein unerschütterlicher Fels. Er gibt dir Kraft zum Kämpfen, zum Durchhalten und er ebnet dir den Weg. Er ist stärker als alles andere, so lesen wir es in Psalm 18,32-33:  

„Gott allein ist der Herr über alles! Gibt es außer ihm noch einen, der so stark und unerschütterlich ist wie ein Fels? Nein! Gott allein gibt mir Kraft zum Kämpfen und ebnet mir meinen Weg.“

Du kannst dich an diesem Felsen festhalten, wenn Stürme durch dein Leben wehen! Und du kannst dich hinter diesem Felsen verstecken – nicht nur wenn dir der Wind zu heftig ins Gesicht bläst, sondern auch wenn Feinde dich bedrohen: „Der Herr ist mein Fels, meine Festung und mein Erretter, mein Gott, meine Zuflucht, mein sicherer Ort. Er ist mein Schild, mein starker Helfer, meine Burg auf unbezwingbarer Höhe. Ich preise dich, Herr! Wenn ich zu dir um Hilfe rufe, dann werde ich vor meinen Feinden gerettet“ (Psalm 18,3-4). Auf Gott ist Verlass. Das wusste auch schon David, als er diesen Psalm verfasste.

Gott ist auch dein Fels, deine Festung, deine Zuflucht. Immer darfst du zu ihm kommen – mit allem, was dich bedrückt. Er ist immer für dich da. Berge dich hinter diesem Felsen. Er ist dein Zufluchtsort, an dem du Ruhe und Schutz finden kannst, wenn die Wellen in deinem Leben hoch schlagen. Denn wir alle erleben Stürme. Manchmal mischt der Feind fleißig mit, wirbelt alles durch und peitscht die Wogen hoch. Manchmal brechen auch unsere Lebensumstände wie hohe Wellen auf unser Lebensschiff herab, dass wir meinen, wir gingen unter.

Diese Erfahrung haben auch die Jünger gemacht. Als sie in ihrem Boot mitten auf dem See Genezareth waren, brach plötzlich ein gewaltiger Sturm los. Jesus hatte sich schlafen gelegt, doch nun weckten ihn die Jünger. Voller Angst riefen sie: „Herr, hilf uns, wir gehen unter!“ Jesus wachte auf und entgegnete ihren Schreien: „Warum habt ihr Angst? Habt ihr denn kein Vertrauen zu mir?“ Dann stand er auf und bedrohte den Wind und die Wellen. Im Bibeltext lesen wir (Matthäus 8,26):

„Sofort legte sich der Sturm und es wurde ganz still.“

Auch in deinem Leben wird es still, wenn du dich an Jesus hältst. Er bezwingt auch deine Wellen und deinen Sturm. Wenn das tosende Wasser sich ins Meer zurückzieht, was bleibt dann? Der unverrückbare Felsen! Er hat sich kein Stück bewegt. Weichen müssen dagegen die Gewalten des Wassers, die Turbulenzen. Sie sind vergänglich und dauern nur kurz im Vergleich zur ewigen Unverrückbarkeit des Felsens. Und schlagen die Wellen noch so oft an ihn heran, es macht ihm nichts aus. Brechen deine Lebensumstände über dich herein, dann berge dich bei diesem Felsen. Treffen dich deine Sorgen und Nöte mit voller Wucht, dann denke daran: Der Fels Jesus Christus steht unerschütterlich!

Unbezwingbar

Wir bauen auf diesen Felsen, wenn wir Gottes Wort ernst nehmen. Der Fels ist unser Fundament, wenn wir Gottes Richtlinien in unserem Leben beherzigen. Jesus hat dazu dieses wunderbare Beispiel erzählt: „Wisst ihr, mit wem ich einen Menschen vergleiche, der meine Worte hört und danach handelt? Er ist wie ein Mann, der sich ein Haus bauen wollte. Zuerst hob er eine Baugrube aus, dann baute er die Fundamente seines Hauses auf felsigen Grund. Als ein Unwetter kam und die Fluten gegen das Haus brandeten, konnten sie keinen Schaden anrichten, denn das Haus war auf Felsengrund gebaut“ (Lukas 6,47-48).

Wir brauchen den Fels Jesus Christus als Fundament für unser Lebenshaus. Dann können die Stürme und Wogen uns nichts anhaben. Rutschig und unbeständig wird es in unserem Leben, wenn wir Gottes Wort unbeachtet lassen: „Wer sich meine Worte allerdings nur anhört und nicht danach lebt, der ist wie einer, der beim Bauen auf das Fundament verzichtet und sein Haus auf weichen Boden baut. Bei einem Unwetter unterspülen die Fluten sein Haus, es gerät aus allen Fugen und stürzt krachend ein“ (Lukas 6,49).

Auf welches Fundament hast du gebaut? Auf Felsen oder weichen Sand? Hast du bei deinem Lebenshaus das Fundament vergessen? Mit Jesus als Fundament sind wir fest gegründet. Wenn dann die Fluten unseres Alltags branden und Unwetter toben, können sie keinen Schaden anrichten, denn unser Haus steht fest.

Ganz anders wenn unser Haus am Strand steht, auf Sand gebaut, ohne Fundament. Preschen dann die Fluten unserer Sorgen und Nöte heran, wird unser Lebenshaus unterspült. „Es gerät aus allen Fugen und stürzt krachend ein“, heißt es in diesem Bibeltext. Es ist nicht weise, auf ein Fundament zu verzichten. Der Fels Jesus Christus ist das Beste, was dir passieren kann, gerade auch für alle Herausforderungen im Jahr 2019!


Isolde Müller, 
Leiterin des Missionswerk

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