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Glaubst du, dass Jesus auch heute noch Wunder tut? Für dich? Daniel Müller ist davon überzeugt!

Mitten in der Gesellschaft wirkte Jesus mit derselben Auferstehungskraft, die auch uns zur Verfügung steht. Denn der Heilige Geist wohnt in uns.

Für uns ist etwas „normal“, wenn es so geschieht, wie wir es gewohnt sind. Für uns ist etwas „unmöglich“, wenn niemand und nichts Veränderung bewirken kann. Und geschieht sie doch – dann ist das für uns ein „Wunder“. Wir müssen uns wirklich fragen, warum in unserer Zeit nicht mehr so viele Wunder geschehen wie in der Zeit von Jesus. Ich persönlich glaube, dass es auch damit zu tun hat, dass wir Gott oft nicht mehr einfach blind vertrauen. Wir erklären Wunder gern mit Zufällen, die passieren. Und auch religiöse Erklärungen kennen wir: „Die Zeit der Wunder ist vorbei“, „Du hast Wunder nicht verdient“, „Gott will nicht mehr handeln“.

Ich persönlich glaube, dass uns die große Zeit der Wunder ganz nahe bevorsteht. Die Welt fährt sich gerade selbst gegen die Wand. Mit der zunehmenden Gottlosigkeit in der Gesellschaft fehlt heute die Weisheit Gottes, die nur in den Menschen wirkt, die mit Jesus leben. Der begrenzte Wissenshorizont der Menschheit wird nicht von der göttlichen Weisheit erweitert. So steht der Mensch im Mittelpunkt und meint zu wissen, was zu tun ist. Auch Christen, die nicht in einer Beziehung mit Gott leben, bekommen Angst, weil sie menschlich keinen Ausweg mehr sehen. 

Jesus tut Wunder

In meinem Artikel „Die drei Veränderungswunder“ habe ich beschrieben, wie wir die Gesellschaft ohne Worte verändern können, indem wir LIEBEN – WERTSCHÄTZEN – VERGEBEN. So hat es uns Jesus vorgelebt. Das ist unsere Aufgabe in der Gesellschaft, die wir mit Gottes Hilfe angehen können. Als Jesus auf der Erde war, kam er in viele unmögliche Situationen hinein, in denen es vor ihm keine Lösung gab und diese menschlich auch nicht zu erreichen gewesen wäre. Jesus tat Wunder. Und daran können wir Anteil haben, wenn wir täglich in Gemeinschaft mit ihm leben. Was uns als Menschen unmöglich wäre, können wir von Gott erhalten. 

Der Alltag von Jesus sah so aus, dass er da hinging, wo die Menschen waren. Dort und nicht in der Synagoge kam er in die verrücktesten Lebenssituationen hinein, um dort den Menschen die Dimension zu zeigen, die mit ihm im Alltag möglich ist und zum richtigen Ziel führt. Er kam nicht in eine Zirkusveranstaltung, um magische Kräfte zu zeigen, die jeder bestaunt und von denen niemand etwas hat. Er kam mitten in die Gesellschaft , dahin, wo das reale Leben war.

Essen und Trinken

Jesus’ erstes Wunder bestand darin, Wasser in kostbaren Wein zu verwandeln. Ein Wunder von Überfluss und Liebe. Er vermehrte ein paar Brote und Fische, sodass Tausende hungrige Menschen davon satt wurden. Überall gab es dank ihm mehr als genug!

Wetter

Als er mit den Jüngern auf dem See Genezareth unterwegs war, kam ein großer Sturm auf. Die Jünger hatten Angst. Jesus befahl dem Wind: „Schweig!“ Da trat völlige Stille ein. Ein andermal lief Jesus in einem heftigen Sturm über das Wasser. (Als ich nach dem Sturm „Sabine“ im Februar so viele umgestürzte Bäume sah, dachte ich: Es ist auch ein Wunder, dass keiner von einem Baum erschlagen wurde!)

Krankheiten

Jesus „heilte alle Krankheiten und Leiden im Volk“ (Matthäus 4,23). Er sprach und berührte Menschen – und Blinde, Gehörlose, Leprakranke, Epileptiker und Gelähmte waren von ihren Leiden befreit. Keine Situation oder Krankheit brachte Jesus an seine Grenzen!

Tod

Jesus hat den Tod besiegt. In erster Linie für unsere Errettung und ewiges Leben. Doch weckte er auch schon auf dieser Erde Tote auf. Einer Witwe gab er ihren erwachsenen Sohn zurück und trauernden Eltern ihre kleine Tochter. Vor den Augen einer Trauergesellschaft weckte Jesus seinen geliebten Freund Lazarus von den Toten auf – und das nach vier Tagen!

Schuld

Der Sünderin am Jakobsbrunnen begegnete Jesus voller LIEBE –WERTSCHÄTZUNG – VERGEBUNG und gab ihr die Chance für ein ganz neues Leben.

Deine Situation

Gerade deine Situation gehört in diese Auflistung! Wunder sind das Sichtbarwerden von Gottes Willen. Der Heilige Geist wohnt mit seiner Kraft in jedem, der mit Jesus lebt! Darin ist das Wunder, das Gott wirken möchte. Auch an dir soll das Wunder, Gottes Wille, sichtbar werden. Sei wie die Menschen zur Zeit Jesu dafür bereit, dass Jesus genau in deine Situation hineinkommt. Verstecke dich nicht. Er weiß ohnehin Bescheid. Finde keine Ausreden, sondern lege alles vor ihm auf den Tisch. Seine Antwort lautet: LIEBEN – WERTSCHÄTZEN – VERGEBEN … und das tut gut – nimm es an! Lass dich fallen in die Arme des liebenden Herrn. 

Gebetsnacht

Ich freue mich schon auf Karfreitag, denn Gott wird mitten unter uns sein und uns seinen Willen sichtbar zeigen. Die Gebetsnacht ist eine Gelegenheit für dich, Gott zu begegnen. Es ist einfacher, mitten unter anderen Menschen, die Gott nahe sind, etwas von ihm zu empfangen als zu Hause. Der Glaube wird durch Zeugnisse, Predigt und Lobpreis gestärkt, so dass du in eine innere Haltung kommst, in der Gott an dir wirken kann.

Wir glauben oft schneller an ein Produkt aus der Werbung als an ein Wunder, das Gott für uns bereithält. Doch in der unsichtbaren Welt wirkt der Heilige Geist mit der Kraft, die Jesus an Ostern vom Tod auferweckt hat. Es ist genau dieselbe Kraft, die dir zur Verfügung steht! Es ist keine Kraft, um unsere Wünsche zu erfüllen. Diese Auferstehungskraft will Gottes Willen in deinem Leben erfüllen!

Daniel Müller , Leiter des Missionswerk Karlsruhe

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