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Live aus Karlsruhe

Hoffnung um 12:00

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Mein Gott kann!

Die Bibel steckt voller Beispiele, wie Gott Unmögliches möglich macht. Und das Beste: Seine Kraft will er auch in unserem Alltag zeigen.

Die Bibel steckt voller Beispiele, wie Gott Unmögliches möglich macht. Und das Beste: Seine Kraft will er auch in unserem Alltag zeigen.

Wie startest du ins Jahr 2024? Voller Vorfreude? Besorgt? Erschöpft?  Vertrauensvoll? Stell dir vor, in deinem Leben gäbe es eine Kraft, die größer ist als alle Hindernisse. Eine Kraft, die stärker ist als jede Herausforderung und fähig, das Unmögliche möglich zu machen. Die Bibel sagt uns: Es gibt diese Kraft! Sie ist der Gott, dem du vertrauen kannst. Denn mein Gott kann! Im Psalm 23 lesen wir die ermutigende Aussage: „Der Herr ist mein Hirte.“ Beachte das kleine, aber bedeutungsvolle Wort „mein“. Hier steht nicht: der Herr ist „ein“ Hirte, sondern er ist „mein“ Hirte. Da ist keine Beliebigkeit, keine Ferne, sondern eine tiefe Beziehung. Eine Beziehung zu einem Hirten, dem nichts unmöglich ist. Eine Beziehung, die entschlossen sagt: „Mein Gott kann!“ 

Was hat erste Priorität?

Heute möchte ich dich fragen, welchem Gott du in deinem Leben Priorität einräumst. Oft neigen wir dazu, verschiedene Dinge und Aspekte unseres Lebens über Gott zu stellen. Sei es die Macht der Medien, die Faszination des Sports oder die Verlockungen der Freizeit, dein Garten, dein Haus, dein Ansehen. Mit diesen Fragen kannst du testen, wer wirklich Priorität hat: Worüber machst du dir am meisten Sorgen? Womit tröstest du dich, wenn es schlecht läuft? Was gibt dir dein Selbstwertgefühl? Was geht dir durch den Kopf, wenn du für dich bist? Was Vorrang hat, in unserem Leben, erkennen wir daran, wo unsere Gedanken sind, wohin unser Geld geht, womit wir unsere Zeit verbringen. Alles, was wir über den Gott der Bibel stellen, wird zu unserem Gott. 

Es kann verlockend sein zu sagen: „Mein Gott kann!“ Aber welche Priorität geben wir unserem Gott wirklich? Die Bibel warnt uns davor, anderen Göttern Vorrang zu geben. In manchen Bibelübersetzungen lesen wir, dass Elia das Volk Israel fragt: „Wie lange hinkt ihr auf beiden Seiten?“ (1. Könige 18,21). Und Elia fordert die Israeliten heraus: „Wenn der Herr der wahre Gott, dann folgt ihm nach; wenn aber der Baal, dann folgt ihm nach!“ In seiner Bergpredigt sagt Jesus es ähnlich:

„Niemand kann zwei Herren dienen. Entweder wird er den einen hassen und den anderen lieben oder er wird dem einen ergeben sein und den anderen verachten. "

Matthäus 6,24

Und Jesus fügt hier an: „Ihr könnt nicht gleichzeitig Gott und dem Geld dienen.“ Wenn wir sagen, „Mein Gott kann!“, müssen wir uns fragen, welchem Gott wir wirklich vertrauen. Die Prioritäten, die wir setzen, können zu Enttäuschungen führen, wenn sie nicht auf dem festen Fundament des Herrn basieren.

Was traust du Gott zu?

Wenn wir dem Gott der Bibel vertrauen, wenn der Herr unser Hirte ist, wenn wir sagen: „Mein Gott kann!“, dann stellt sich die Frage: Was trauen wir Gott zu? Glauben wir wirklich an seine Kraft, die stärker ist als jede Herausforderung? An einen Gott, der fähig ist, das Unmögliche möglich zu machen? Glauben wir wirklich daran, dass unser Gott alles kann?

Der Vers Philipper 4,19 ermutigt uns mit den Worten: „Aus seinem großen Reichtum wird euch Gott, dem ich gehöre, durch Jesus Christus alles geben, was ihr zum Leben braucht.“ Das ist die Verheißung, auf die wir bauen können.  Wenn wir in die Bibel schauen, sehen wir, dass Unmögliches möglich wurde, weil Menschen einem allmächtigen Gott vertrauten – so wie in diesen biblischen Beispielen, die wir alle auf unser Leben heute anwenden können:

1. Auf der der Flucht des Volkes Israel teilte sich das Rote Meer.

Bezug zum heutigen Leben: Wenn du vor scheinbar unüberwindbaren Hindernissen stehst, sei es bei der Arbeit, in Beziehungen oder in persönlichen Herausforderungen, erinnere dich daran: „Mein Gott kann!“ Er kann das Unmögliche möglich machen.

2. Erst in hohem Alter bekamen Abraham und Sarah einen Sohn: Isaak.

Bezug zum heutigen Leben: In Momenten, in denen wir uns nach Hoffnung sehnen und das Gefühl haben, dass es zu spät ist, um unsere Träume zu verwirklichen, können wir auf die Geschichte von Abraham und Sara zurückblicken. Gott kann Timing und Umstände zu seinen Gunsten beeinflussen.

3. Jesus heilt einen Aussätzigen, der ihn darum bittet.

Bezug zum heutigen Leben: Wenn du mit körperlichen oder psychischen Krankheiten kämpfst, erinnere dich an: „Mein Gott kann!“ Er kann Heilung und Trost bringen. Suche nach medizinischer Hilfe, aber vertraue auch auf Gottes heilende Kraft.

4. Jesus weckt Lazarus von den Toten auf.

Bezug zum heutigen Leben: Der Verlust eines geliebten Menschen kann schmerzhaft sein. Die Auferweckung des Lazarus erinnert uns daran, dass Gottes Trost über den Tod hinausgeht und Hoffnung in Zeiten von Trauer bietet.

5. Jesus vermehrt Brot und Fisch, sodass 5.000 Zuhörer satt werden.

Bezug zum heutigen Leben: In finanziellen Unsicherheiten oder Zeiten des Mangels kann die Geschichte der Speisung der 5.000 uns ermutigen, dass Gott in der Lage ist, uns zu versorgen, selbst wenn die Ressourcen begrenzt erscheinen.

6. Ein Engel befreite Petrus durch eiserne Tore aus dem Gefängnis.

Bezug zum heutigen Leben: Wenn du dich in Gefangenschaft fühlst, sei es durch Ängste, Süchte oder andere Lebensumstände, erkenne, dass „Mein Gott kann!“ Er kann Befreiung und Veränderung in dein Leben bringen.

7. Jesus heilte eine Frau, die jahrelang an Blutungen litt, als sie ihn berührte.

Bezug zum heutigen Leben: In Zeiten von körperlichen oder emotionalen Schmerzen können wir die Geschichte der blutflüssigen Frau als Ermutigung sehen, dass der Glaube an Gottes Heilkraft verändernde Auswirkungen auf unser Leben haben kann.

„Mein Papa kann alles!“ So hört man Kinder manchmal überzeugt von ihrem Vater sprechen – und genauso können wir Gott vertrauen. Ein Vater kam mit seinem Sohn zu Jesus und sagte: „Hilf uns, wenn du kannst!“ (Markus 9,23). „Was heißt hier: ‚Wenn du kannst‘?“, fragte Jesus zurück. „Alles ist möglich, wenn du mir vertraust.“ Auch in aussichtslosen Situationen dürfen wir darauf vertrauen: „Mein Gott kann!“ Sage dir die Wahrheit vor: „Jesus kennt mich, ich bin gewollt, auserwählt, gehört und grenzenlos geliebt.“ Mögen wir darauf vertrauen: „Mein Gott kann!“ Und möge es uns dazu führen, in jeder Situation standhaft zu bleiben und auf die Wunder zu hoffen, die Gott in unserem Leben wirken kann.

Daniel Müller, Missionswerk Karlsruhe

Schneeberge zeigen den Gott ohne Limit MIssionswerk Karlsruhe

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