
Wo geistliche Gemeinschaft blüht
Vielen fiel die warme und offene Atmosphäre auf, die sie vorfanden. Beim Ankommen war kein Gedränge, sondern Raum zum Ankommen. Man spürte: Hier muss ich nichts beweisen. Ich darf einfach sein. Unser Hoffnungsfestival im Mai sollte für Menschen, die Interesse am Glauben hatten, nicht nur eine einmalige Gelegenheit bleiben. Deshalb luden wir sie zu drei Bistro-Themenabenden im Juni und Juli bei uns im Missionswerk ein. Musikalisch wurden wir jedes Mal durch tiefgehende Lieder eingeladen, das Herz auf Empfang zu stellen. In den Impulsen wurde kein theologisches Wissen vermittelt, sondern im Dialog Lebensnähe geschaffen: Was heißt Hoffnung, wenn das Leben schwerfällt? Was bedeutet Freude, wenn Sorgen den Alltag prägen? Und wie kann aus einem kleinen Samen der Mut zu neuen Schritten wachsen?
Der eigentliche Schatz lag jedoch im Austausch. In den Tischgruppen wurde zugehört, nachgefragt, geteilt. Nicht jede Antwort war glatt – aber jedes Gespräch war ehrlich. In allem wurde deutlich: Hoffnung entsteht dort, wo Gottes Gegenwart mitten im Alltag spürbar wird und Menschen einander stärken. Gerade in Zeiten, in denen Sicherheiten wegbrechen, brauchen wir Orte, an denen geistliche Gemeinschaft neu aufblüht und Menschen ehrlich miteinander unterwegs sind. Genau das ist bei den Bistro-Abenden geschehen und wird im Alpha-Kurs fortgesetzt, der im September bei uns gestartet ist. Diese Reihe von zehn Abenden gibt Impulse, den christlichen Glauben neu zu entdecken oder vertiefend zu reflektieren.
Thomas Inhoff
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