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Live aus Karlsruhe

Hoffnung um 12:00

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Panorama biblischer Ereignisse

So haben wir unseren Gebetswegs in Nazareth eingeweiht.

Es ist der Ort einer dramatischen Begebenheit mit Happy End: Jesus sollte hier den Abgrund hinuntergestürzt werden, nachdem er in der Synagoge gepredigt hatte – in Nazareth, seiner Heimatstadt. Doch als ihn die Synagogenbesucher vor die Stadt an diesen Abhang getrieben hatten, schritt Jesus einfach durch die Menschenmenge hindurch und zog weiter.

An diesen Ort führte uns unsere Israelrundreise im September. Hier am sogenannten „Berg des Absprungs“ hat man nicht nur einen atemberaubenden Ausblick über die weite Ebene, sondern auch auf viele Orte biblischer Ereignisse, im Osten etwa den Berg Tabor.

Uns begrüßten die Verantwortlichen des Jüdischen Nationalfonds und Oni Amiel, der Chef des israelischen Reisebüros, mit dem wir zusammenarbeiten. Mit dem Jüdischen Nationalfonds hat schon Siegfried Müller vor vielen Jahren Bäume in Israel angepflanzt. Nun haben wir hier zusammen einen Gebetsweg gestaltet. Neben dem schönen Amphitheater haben wir eine Tafel anbringen lassen, auf dem die Orte biblischer Ereignisse, die hier zu sehen sind, in drei Sprachen erklärt werden. Touristen und einheimische Besucher erfahren so die biblischen Hintergründe dieses Ortes. Über einen QR-Code gelangt man zudem auf unsere Webseite mit noch mehr Informationen zu diesen Orten und den passenden Bibeltexten. 

Seitlich am Berg führt ein idyllischer Pfad zu einem weiteren Ausblick. Entlang dieses Weges haben wir Gebets- und Andachtsbuchten mit Bänken installieren lassen. Auch am zweiten Ausblick befindet sich eine interaktive Übersichtstafel und am Ende des Pfades trifft man auf eine breite Aussichts-Plattform, auf der auch größere Gruppen Andachten feiern können. 

Zur festlichen Eröffnung des Gebetsweges durchschnitten wir das Band, weihten die Tafeln ein und auch Festreden durften nicht fehlen. Zum Schluss feierten wir eine Andacht auf dem neuen Platz gefeiert und wurden als Reisegruppe vom Jüdischen Nationalfonds verpflegt. Für uns ist dieser Gebetsweg eine weitere Investition in das Land Israel. Denn ein Großteil der vielen Einheimischen und Touristen weiß gar nicht, was sich hier biblisch abgespielt hat. Nun lädt der herrliche Ausblick ein, sich auch in die Texte der Bibel zu vertiefen und entlang des Weges zu beten.

Daniel Müller, Missionswerk Karlsruhe

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Unsere nächste Israel-Rundreise:
24. Oktober - 2. November 2023
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