Die Einweihung von unserem 52. Kindergartenprojekt war ein voller Erfolg. Lies hier, was wir an diesem besonderen Tag in Jerusalem erlebt haben.

Am vorletzten Tag unserer Israel-Rundreise im September erwartete uns ein Höhepunkt: Wir durften als ganze Reisegruppe an der Einweihung des 52. Kindergartenprojekts in Jerusalem teilnehmen.

Der Kindergarten liegt im Stadtteil Gilo, am südlichen Rand der Stadt. Die Kinder hier stammen zum Teil aus einem sehr armen Einwandererviertel, was die Sozialwohnungen mit Wellblechdächern, an denen wir auf dem Weg dorthin vorbeifuhren, erahnen ließen. Mit Spenden der Freunde vom Missionswerk Karlsruhe konnte der Kindergarten vollständig renoviert und ausgestattet werden.

Die Leiterin der deutschen Abteilung der Jerusalem Foundation, Irene Pollak, nannte ihn sogar den schönsten Kindergarten, der je eingeweiht wurde. Und tatsächlich: Wunderschöne bunte Farben und Formen machen die Räumlichkeiten zu einer Wohlfühloase für diese Kinder. Den Bericht der Jerusalem Foundation kann man hier nachlesen.

Daniel und Isolde Müller bei der Einweihung vom 52. Kindergartenprojekt

Dank des Bürgermeisters

Als uns die kleinen Gastgeber mit Fähnchen begrüßten, leuchteten uns strahlende Kinderaugen entgegen – was wiederum manche von uns zu Freudentränen rührte. Mit hebräischen Liedern und Tänzen begeisterten uns die Kindergartenkinder und sie erhielten großen Beifall.

Beim sich anschließenden gemeinsamen Spiel kam viel Freude auf. Mit eigenen Augen zu sehen, wie wir ganz praktisch den Kindern Israels zum echten Segen werden, ging wirklich zu Herzen. Wer Israel segnet, ist gesegnet!

Zu diesem Anlass erwies uns nicht nur Irene Pollak die Ehre, sondern der Bürgermeister der Stadt Jerusalem, Moshe Lion, kam persönlich in den Kindergarten. Er bedankte sich in einer Rede für die vier Jahrzehnte guter Zusammenarbeit bei Familie Müller und enthüllte gemeinsam mit Daniel und Isolde eine Tafel.

52. Kindergartenprojekt in Gilo, Jerusalem
Bürgermeister Moshe Lion kam zur Eröffnung des 52. Kindergartenprojekts in Gilo, Jerusalem

„Hoffnung geben – Zukunft leben“

Das Motto der Hilfsprojekte im Missionswerk, „Hoffnung geben – Zukunft leben“, wurde hier sichtbar vor unseren Augen umgesetzt und berührte nicht nur unsere eigenen Herzen. Auch die Mitarbeiter vor Ort waren spürbar beeindruckt und formulierten ihre große Dankbarkeit für Menschen, die Israel lieben und es so praktisch zum Ausdruck bringen. 

52 Jahre Jerusalem Foundation

In diesem Jahr haben wir nicht nur das 52. Kindergartenprojekt eröffnet, sondern auch die Gründung der Jerusalem Foundation, mit der das Missionswerk die Sozialarbeit in Jerusalem koordiniert, jährt sich zum 52. Mal, wie CEO Anar Tzur erzählte. Die Foundation nimmt sich besonders der Armutsviertel an, die durch Sozialprojekte wie unserem Kindergarten, deutlich aufgewertet werden. Denn junge Familien ziehen gerne in Viertel, in denen es schön gestaltete Kindergärten gibt. Bewusst werden die Bevölkerungsschichten so durchmischt und Slums können vermieden werden. So haben Kindergartenprojekte positive Auswirkungen auf die ganze Stadt Jerusalem.

Birgit Inhoff

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