Dem Wirken Gottes auf der Spur

Auf unserer Nordtour waren wir dem Wirken Gottes auf der Spur. Erfahre hier was wir alles erlebt haben.

Gott tut das Seine, wenn wir das Unsere tun. Diese alte Wahrheit sahen wir Anfang September bestätigt, als wir in Hamburg, Hannover und Essen Ermutigungsgottesdienste veranstalteten. Wir hatten große Sehnsucht, diese Tour zu unternehmen. Nicht, weil wir uns auf 20 Stunden im Bus und 1.700 Kilometer Fahrt freuten. Nein – weil wir in dieser hoffnungslosen Zeit so gern Menschen die Hoffnung in Jesus vor Augen führen wollten. Nach und nach wurden die angefragten Säle bestätigt und wir konnten in den Regionen einladen.

Doch immer noch blieb es pandemiebedingt spannend: Erst in der Woche vor der Abfahrt erfuhren wir, ob 3G oder 2G für die Veranstaltungen und Hotelaufenthalte galt – hier wurde es so gehalten und dort wieder ganz anders und dann war genau an diesem Wochenende auch noch Bahnstreik… 

Von Gott berührt

Nach Zwischenstopp und Übernachtung in Hannover fuhren wir am Freitagmorgen als großes Team in unserem Einsatzbus nach Hamburg. Die Agentur, die unsere Medien aufbereitet, gestaltet und verbreitet, hatte uns eingeladen, ihr Büro zu besichtigen. So bekam auch unser Team eine Vorstellung davon, wie viele Menschen in Hamburg für uns arbeiten. 

In der Elim-Gemeinde, nur wenige hundert Meter entfernt, freuten wir uns, Freunde, Besucher und Suchende begrüßen zu können. Sie waren im Gottesdienst so aktiv dabei, dass es für uns eine große Freude war. An jedem der drei Orte berichteten Besucher spontan, wie sie während des Ermutigungs-Gottesdienstes von Gott berührt worden waren. Viele erzählten auch, wie wertvoll ihnen unsere Internetmedien sind und wie eng sie sich darüber mit uns verbunden fühlen, was uns ungemein freut.

Wunder erwarten

Von Hamburg aus ging es zurück nach Hannover. In unserem Gottesdienst am Samstagnachmittag konnten wir ein Video zeigen, das davon erzählt, wie ein Besucher vom letzten Mal Gott auf wunderbare Weise erlebt hat. In einer Atmosphäre, in der wir Wunder erwarten, können sie auch geschehen.  

Gleich nach dem Gottesdienst fuhren wir noch weiter nach Essen, um am nächsten Morgen pünktlich im Lighthouse zu sein. Das Gebäude ist eine ehemalige Kirche, in der heute Veranstaltungen stattfinden. Sie ist technisch bestens ausgestattet und die Technikerin beherrscht ihr Handwerk. Ein sehr herzliches Willkommen vom Hausherrn und unserem TV-Team tat uns gut – nach der langen Zeit, in der keine Veranstaltungen möglich waren. Nach unserer üblichen dreistündigen Aufbauzeit kamen viele freudestrahlende Menschen in die seit Tagen ausgebuchte Veranstaltung. 

Während des Heilungsgebets bin ich tief berührt worden. Ich habe Jesus gespürt und an meiner Seite gesehen. Als Scheidungskind erfuhr ich viele Jahre die Ablehnung meines Vaters. Als Daniel auf der Bühne betete, sah ich wie im Film vor meinem inneren Auge, dass Jesus mit mir durch verschiedene Momente meines Kleinkindlebens ging. Immer wenn der Vater mich ablehnte, stellte sich Jesus in die Situation und tröstete mich. Er setzte mich auf seinen Schoß und ich konnte auf einmal die Situation wie ein Außenstehender betrachten. Der Herr ging unterschiedliche Situationen meines Lebens mit mir durch. Es war ein tief bewegender Augenblick.

Heiko F.

Beten statt schimpfen

„Dem Wirken Gottes auf der Spur!“ So lautete auch das Thema der Predigten. Gott sagt in Jesaja 55,11: „Das Wort erreicht, was ich will, und führt das aus, was ich ihm aufgetragen habe.“ Gott hat jede Menge Gutes für dich – für Geist, Seele und Leib. Es ist wichtig, dass alle drei heil sind. Nach Lukas 10,19 hat er uns die Macht gegeben, auf Schlangen und Skorpione zu treten. Das heißt: Alle Machenschaften des Teufels dürfen „wir“ in der Kraft des Sieges in Jesu Namen zurückweisen.

Das gilt auch in unserer Zeit, in der so viel Negatives geschieht. Schimpfe nicht gegen das Negative, sondern bete „im Namen Jesus“ dagegen an. Wir haben die Besucher aufgefordert, mit dem Sieg von Jesus zu experimentieren und nicht gleich aufzugeben, wenn etwas nicht klappt, sondern dranzubleiben. 

Uns war wichtig, Menschen zuzusprechen, dass Gott sich nicht abhalten lässt, sie zu segnen – auch nicht von Pandemien, einem Virus oder anderen Schwierigkeiten. Jeder Einzelne ist ihm wichtig und für ihn wertvoll. In Psalm 118,8 steht: „Es ist viel besser, bei dem Herrn Schutz zu suchen, als sich auf Menschen zu verlassen.“ Menschen enttäuschen, Jesus nicht! Das zeigten auch die vielen Gebetserhörungen, die wir vorgelesen haben.

Euer Gottesdienst heute war super und die „Heilsströme“ flossen sehr reichlich. Zum ersten Mal konnte ich euch nun live erleben, nachdem ich eure Sendungen 2018 zuerst auf Bibel TV und später auch über YouTube und Livestream kennengelernt habe. Ihr hab mir in sehr schwierigen Zeiten immer wieder viel Mut gemacht. Großen Dank, dass ihr euch auch in den Medien stark macht für das unglaublich gnadenreiche und kraftvolle Geschenk der  gemeinsamen Fürbitte, speziell der Heilungsgebete im Lobpreis, und für das Vertrauen auf Gottes Kraft und Weisheit.

Susanne S.

Für eine reiche Ernte

Auch diesmal ließen Spontanheilungen und Bestätigungen von Heilungen der letzten Nordtour unser Herz vor Freude überfließen. Dazu erlebten wir drei Gottesdienste, in der Gottes Herrlichkeit spürbar war. Es gab keine einzige technische Panne, dafür ein entspanntes, tatkräftiges Team, das alle seine Konzentration und Kraft für diese Tour zur Verfügung stellte. Jeder hat in seinem Bereich ausgezeichnet gewirkt. 

Auf der Rückfahrt erinnerten wir uns dankbar an alles, was wir erlebt hatten. Wir haben reichlich gesät und beten für eine reiche Ernte! Es gibt nichts Schöneres, als der besten Botschaft, die es gibt, die größte Reichweite zu geben. Danke an alle, die für uns gebetet haben und auch weiterhin beten. 

Daniel und Isolde Müller, Missionswerk Karlsruhe

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