10 Jahre lang war der Computertomopraph in unserem Mercy-Hospital in Kalkutta, Indien, in Betrieb. Jetzt kann er nicht mehr repariert werden und wir brauchen dringend einen neuen. Hilfst du mit?

„Wenn das Mercy-Hospital Menschen wie mich nicht behandeln würde, wo hätte ich bloß hingehen sollen? Ich lebe heute nur, weil es dieses Krankenhaus gibt!“, ist Carl McDermot überzeugt. Gegen seinen Krebs musste er im Mercy-Hospital eine Chemotherapie durchlaufen und wurde kürzlich wegen grauen Stars behandelt.

Und Rajashree Mukherjee erzählt: „Seitdem ich 6 Jahre alt bin, werde ich im Mercy-Hospital behandelt. Eine Verwandte, die von dem kostenlosen Angebot wusste, hat mich damals hingebracht. Heute bin ich 21 Jahre alt, aber weil ich an der seltenen Krankheit Thalassämie leide, sehe ich viel jünger aus und bin immer noch regelmäßig in Behandlung. Ich bin dankbar  für die medizinischen Möglichkeiten hier. Bald muss ich operiert werden und freue mich über Gebet.“ 

Rajashree Mukherjee profitiert vom Computertomographen im Mercy-Hospital, Kalkutta

Kostenlose medizinische Hilfe

Auf der Sozialstation des Mercy-Hospitals in Kalkutta, Indien, können auch Menschen aufgenommen werden, die sich einen Krankenhausaufenthalt sonst niemals leisten könnten. Weil wir diese Hilfe so wichtig finden, haben wir vor etwa 10 Jahren mithilfe unserer Missionsfreunde einige gut ausgestattete OP-Säle und einen teuren Computertomographen finanziert. Genau dieses Gerät ist nun in die Jahre gekommen und kann nach all den Jahren Dauereinsatz nicht mehr repariert werden.

Zwei Generalüberholungen haben wir in den letzten Jahren bezahlt. Doch nun erklärte die Firma Siemens, dass es für dieses radiologische Gerät keine Ersatzteile mehr gebe. Er sei durch den großen Einsatz einfach abgenutzt. 

Uns stehen noch die Bilder vor Augen, wie wir diese große und teure Maschine voller Freude in Kalkutta eingeweiht haben. Wir empfanden ein wenig Stolz, dass unsere Missionsfreunde diese – gerade auch für arme Patienten – so wertvolle Maschine kaufen konnten. Ungefähr 4.000 Tage lang war der Tomograph nun im Einsatz, als echte Perle der medizinischen Ausstattung.

Warum ein Computertomograph so wichtig ist

Viele Krankheiten kann man nur mit so einem CT feststellen und sie dann richtig behandeln. Kaum ein Krankenhaus in Kalkutta besitzt ein solches Gerät, stattdessen werden Patienten in unser Mercy-Hospital geschickt und ihre Behandlung bezahlt. Diese Einnahmen sind äußerst wertvoll, um das Krankenhaus und auch die Sozialstation betreiben zu können, auf der die Ärmsten kostenlos behandelt werden. Und natürlich stehen auch ihnen bei Bedarf CT-Untersuchungen zur Verfügung.

Das Mercy-Hospital zählt zu den besten Krankenhäusern in Kalkutta und hat viele Auszeichnungen bekommen. Die hochmodernen OP-Säle, die wir vom Missionswerk ausbauen durften, können sich mit deutschen Sälen messen. Ein Freund sagte uns, er wäre froh, wenn es in seinem deutschen Ort einen solchen OP-Saal gäbe.

Wir brauchen deine Hilfe

Ein Computertomograph ist sehr teuer: Er kostet über 200.000 Euro. Um einen neuen anschaffen zu können, ist jeder Euro wertvoll! Unsere Indienmissionarin Huldah Buntain sagt immer:

„Ein Euro ist nicht ein Tropfen auf dem heißen Stein – sondern viele Tropfen füllen einen Ozean.“

 

Wenn dein Herz dir sagt, dass du dich beteiligen willst, dann schreibe in den Verwendungszweck deiner Zahlung „Indien CT“ (Spenden in Deutschland sind steuerabzugsfähig). Vielleicht kannst du in deinem Bekanntenkreis oder auf deiner Arbeit auch eine Aktion zu Weihnachten starten, die dieses Projekt unterstützt? 

Wir bedanken uns von Herzen für alle Spenden!

Daniel und Isolde Müller

Wenn du uns helfen möchtest, Indien auf diese Weise zu segnen, freuen wir uns über deine Online-Spende!

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